Ich habe ein kleines Video hochgeladen, denn es "kracht" in den Anfängerstunden immer so oft. Und ich habe es auch schon krachen lassen, im Urlaub, Sommer, noch schnell im Garten zuschneiden am Gartentisch aber eigentlich nichts mehr sehen - und ... krach.
Dieser Blog sammelt Muster, Projekte und Erfahrungen rund um Quilts, Stoffe und unseren Quiltshop. Die Beiträge sind chronologisch geordnet und laden zum Stöbern, Lesen und Wiederkommen ein.
Kleiner Linealtrick - damit es nicht kracht!
One Block Wonder Tool? Kennt Ihr schon?
Das "One Block Wonder" Tool ist eine großartige Methode, um bunte großgemusterte Stoffe in beeindruckende Quiltblöcke zu verwandeln. Diese Technik ermöglicht es, mit nur einem Stoff eine Vielzahl von faszinierenden Designs zu kreieren. Wenn du also ein leidenschaftlicher Quilter bist und deine Stoffvorräte ausgiebig nutzen möchtest, ist dies die perfekte Gelegenheit, um das "One Block Wonder" Tool auszuprobieren!
https://oneblockwonder.com/design-helper/
Und hier gleich einmal ein Beispiel - zuerst der Ausgangstoff, dann zwei Einzelblöcke und dann das Ergebnis! Und das alles ohne einen Rollschneider oder eine Stecknadel in der Hand gehalten zu haben. Stoff bei mir hier ist BLUE JAYS von Timeless Treasures - in unserem Webshop erhältlich.
Hier sind einige Schritte, wie Du vorgehen kannst:
Stoffauswahl: Wähle einen bunt gemusterten Stoff mit großen und interessanten Motiven aus. Blumen, Paisleys oder andere auffällige Designs eignen sich besonders gut. Es ist wichtig, dass der Stoff großflächige Muster hat, um die Wirkung der Technik voll auszuschöpfen.
Danach schneidest du den Stoff in gleichmäßige Streifen von ca. 12-15 cm Breite.
Schneide die Streifen in gleichgroße Dreiecke. Du kannst dafür ein spezielles Lineal für 60-Grad-Winkel verwenden, das aber nicht notwendig ist, denn üblicherweise hat jedes längliche, größere Lineal auch eine 60 Grad Markierung. Die Dreiecke mit einem Schneidemesser und einem Lineal zuschneiden.
Hexagonblöcke erstellen: Ordne die Dreiecke zu gleichseitigen Sechsecken (Hexagonen) an und nähe sie an den Kanten zusammen. So entstehen beeindruckende Blockmuster.
Anordnung der Blöcke: Sobald Du eine ausreichende Anzahl von Hexagonblöcken erstellt hast, kannst Du mit ihrer Anordnung experimentieren. Durch das Drehen und Verschieben der Blöcke ergeben sich erstaunliche optische Effekte.
Quilten und Fertigstellen: Nachdem du mit der Anordnung zufrieden bist, nähst du die Blöcke zu einem Top zusammen und quiltest es. Die Art des Quiltens hängt von deinen Vorlieben und deinem Können ab. Du kannst mit der Hand oder mit der Maschine quilten.
Wenn du alle Schritte abgeschlossen hast, bewundere dein farbenfrohes und einzigartiges Quiltprojekt!
Denke daran, dass das "One Block Wonder" Tool viel Spielraum für Kreativität bietet. Mit unterschiedlichen Stoffen, Farben und Anordnungen kannst du völlig unterschiedliche Ergebnisse erzielen. Sei bereit, dich von den faszinierenden Mustern überraschen zu lassen, die aus einem einzigen Stoff entstehen können!
Viel Freude beim Ausprobieren dieser aufregenden Technik und dem Erschaffen Deines eigenen Meisterwerks aus bunt gemusterten Stoffen! Und gebt mir nicht die Schuld, wenn Ihr so wie ich viel zu lange mit dem Tool herumspielt!
Eure Roswitha
Schneller Block - schneller Erfolg - aber lange Spaß damit!
QuiltPro jetzt KOSTENLOS als Download
QuiltPro hat das Programm für KOSTENLOSEN DOWNLOAD freigegeben, Grund ist dass es keinen weiteren Support oder Updates mehr geben wird, sie beenden die Wartung des Pogramms.
Drucke auf dunklem T-Shirt Stoff für T-Shirt Quilts
T-Shirt Quilt aus dunklen T-Shirts, und es soll zusätzlich ein eigenes Bild aufgedruckt werden in dem Top, auf TShirt Stoff. Für dunkle Stoffe war das echt immer ein Problem, eine Kundin hat jetzt die Lösung gefunden und es klappt optimal - und das gebe ich gerne weiter.
Tag 20 Adventskalender - Klein, kleiner, am kleinsten ...
Scraps lieben wir doch alle. Manche bezeichnen schon ein Fat Quarter als "Rest", was uns regelmäßig zum Lachen bringt. Da zaubern wir schon einen Viertel-Quilt daraus.
Das hier ist richtig schön scrappig und die Frage nach den Kassenrollenstreifen kommt immer wieder. Ein nettes Tutorial, und sie näht nicht nur Streifen auf Streifen sondern zeigt auch das Pressing, die Teilstücke usw.
Ganz anders geht es hier zu, man bemerke statt Scraps den Namen "Crumbs", also wirklich die kleinsten Teile wie man halt so verschneidet im Laufe der Zeit.
Und das Video kommt jetzt hier hinein weil es einfach dazugehört und wir auch viele Neulinge, wie wir sie gerne liebevoll nennen "Quiltküken" bei uns haben. Diese Blöcke habe ich stapelweise, ich verwende als Unterlage aber Papier und nicht Stoff. Ganz normales Druckerpapier und die Stichlänge reduzieren. So ist das Papier herrlich perforiert und lässt sich ganz leicht herausreissen. Genau das Richtige für einen netten Familienabend, wo mehrere Leute zusammensitzen und "ach, hast du gar nichts zu tun...." auch ein paar Blöcke zum Papierentfernen in die Hand bekommen :)
Wichtig ist nur dabei etwas Ruhe dann in den Quilt zu bringen. Für komplett irre-wirre Quilts bin ich persönlich nicht zu haben, aber tolle Sashings dazwischen oder sogar die Blöcke ein wenig nach Farben zu sortieren, das ist dann schon echt meins.
Also dann, vielleicht habt Ihr Lust bekommen während der Feiertage Euch über Eure "Krümelschachteln", oder Scrapkisten zu stürzen! Ein Tipp noch: es ist immer praktisch ein paar von den Teilen, z.B. Kassenstreifen oder auch Papierquadrate, zum Benähen direkt bei der Nähmaschine zu haben. Stoffstück in der Hand, Blick auf das Teil ... und zack, drauf damit.
Eure Roswitha
... bis morgen
Tag 19 Adventskalender - vierter Adventsonntag
Tag 16 Adventskalender - Rituale und Entspannung
*** Noch eine Anmerkung eingeschoben - wir hatten im Gewinnspiel die falsche Emailadresse, richtig ist bestellung@countryrose.at - also nochmal senden ****
Tag 16, wieder ein Nähtag. Block 8 mittlerweile,
Und für Block 8 gibt es ein kleines Tutorial. Wir starten mit den Rundungen, vorher wird aber die gerade Linie einmal vorgefalzt. Das definiert Anfang und Ende des sehr spitzen Teils. Das X bezeichnet den Außenrand, und dort ist die Nahtzugabe wesentlich größer, damit sie hinterher problemlos eingekürzt werden kann.
Tag 10 Adventskalender - eine Menge Tipps
Das ist doch schick, oder? Finden die Garnhersteller auch, denn nach einiger Zeit sind die Fäden ausgetrocknet, verblichen, und lassen sich mit dem Fingernagel vom Kern kratzen. Einige von euch werden schon in den Internetgruppen die eine oder andere Beschwerde gelesen haben, wenn Garn sich regelrecht auflöst. Ihr wisst ja auch nicht, wie alt das Garn war als ihr es gekauft habt. Man kann diese Mengen an Baumwollgarn nicht verbrauchen, die gehören weggepackt. In Kunstoffboxen, in Holzboxen, weg vom Sonnenlicht, geschützt vor allen Einflüssen die ihnen schaden. Natürlich ist das hübsch, das funktioniert mit Polyestergarnen, Rayon etc, die bringt so leicht nichts um.
Und das ist jetzt wirklich allen Handnähern, die z.B. Hexagone oder alles, wo Heftfäden in den Teilen bleiben, ans Herz gelegt. Nehmt weissen Heftfaden, es lohnt sich. Man weiß überhaupt nicht, was man sich an Ärger erspart wenn man beim Heftfaden acht gibt, sich in kein Farbabenteuer zu begeben.
Tag 5 - der Tag der Tipps
Heute gibt es im Adventskalender für alle drei Varianten verschiedene Inhalte in den Tütchen, allesamt nützlich natürlich.
Und hier ein nützlicher Tipp zum gestrigen Handnähblock, nochmal genauer gezeigt wie man sich das Leben einfacher macht.
Jeder findet sein System, meines ist die Reihenfolge der Zahlen. 1+2 ergeben schon einen Teil der zuerst vernäht wird, 3+4 den nächsten usw., dann die Zwischenteile 9, 10, 11 und 12
Die Eckteile bleiben wieder am Stück, 13+14+15, 16+17+18 usw.
Wichtig ist die Zahlen gerade, wie auf liniertem Papier, aufzuschreiben. Und keine Frixionstifte o.ä. zu verwenden, man kann schon einmal einen Teil überbügeln und dann, schwupps, ist alles am Papier weg.
An den Außenkanten des Blocks gibt es bei mir immer ein X, das habe ich schon erklärt warum.
Und warum die Sorgfalt mit den Teilen? Erstens, es geht unglaublich schnell und macht keine Mühe sie zu kennzeichnen. Zweitens, man schneidet die Teile aus und obwohl man so darauf achtet sind es bei kleinen Blöcken die ganz kleinen Unterschiede, wo es dann hakt (hier zum Beispiel die kleinen Mittelreiecke - sie sind nämlich nicht seitengleich).
Je kleiner der Block, desto sorgsamer die Anfertigung der Einzelteile. Und zum Dritten - ich lege meist die Blöcke weg, hole sie wieder hervor, und bin dann ratlos. Was gehört wohin? Wo ist meine Vorlage? Ich bin chaotisch, umso mehr System muss ich in die Vorbereitung stecken, die paar Sekunden tun nicht weg und ich kann dann von der Rückseite her jeden Block perfekt wieder zusammensetzen.
Tag 4 - und wozu eine Weihnachtskarte gut sein kann außer für Wünsche
Schon Weihnachtspost bekommen? Falls nicht muss die Karte von Ostern herhalten. Deswegen sollten Postkarten nie aus unserem Leben verschwinden, denn kein Email hilft einem dabei das Papier zum Foundation Paper Piecing umzufalten.
Der einfachste Trick, schon von der Grand Dame des Paper Piecens, Carol Doak, vor Jahrzehnten publik gemacht. Eine Postkarte. Bevor man anfängt zu nähen faltet man alle Nählinien einmal über die Postkarte, streift mit dem Fingernagel oder einem Falzbeil darüber und schon ist es perfekt zum Paper Piecen.
Warum - da gibt es mehrere Gründe. Einer davon ist, dass sich der Stoff so leichter platzieren lässt, wenn man das Papier genau an der richtigen Stelle ohne Aufwand wegklappen kann. Man kann dann auch durch das Nähgut hindurchsehen (gegen Lichtquelle oder Fenster halten) und sieht, ob der zu benähende Teil auch wirklich von Stoff bedeckt ist. Und man nicht genäht hat, und dann fehlt ein Zipfel.
Ein weiterer Grund ist, dass der Wille des Papiers gebrochen ist. Was für eine dramatische Vorstellung, nichts anderes als: es lässt sich bei weitem leichter ausreissen hinterher. Dann hat man die Falzung und die Naht (beim Paperpiecing nimmt man eine kleinere Nahteinstellung, kleinere Stiche), das Papier ist also gefaltet und perforiert und lässt sich wirklich sehr leicht entfernen.
Gedanken einer dauerbespassenden Quiltshopbesitzerin.....
Ich sitze gerade und plane das weitere Nähjahr vor, mit freien Mustern, Tutorials und allerlei Erfreulichem.
Handnähen oder doch lieber mit der Maschine?
Die Schneidematte mit Namen KLINGENTOD
Vor dem Upload war es in bester Qualität, anscheinend hat Youtube am Rädchen gedreht und nach einigem Google-Gesuche ist auch der Grund bekannt aber jetzt sofort nicht lösbar, die Auflösung stellt Google ein. Das kann man ändern, da werden mir aber die Jungs helfen müssen beim nächsten Upload.
Also -- auf zum Klingentod!
Eure Roswitha -- jetzt gerade mit oranger Schneidematte von PRYM am Tisch -- und der Eichentisch ist heil geblieben, das war knapp!
Tipps - diesmal der Rollschneider
Also hier kommen jetzt ein paar nützliche Details über den Rollschneider - diese Tipps veralten nicht, auch wenn sie Jahre her sind :)
• Wann sollte das Messer gewechselt werden? - Wenn man zu viel Kraft aufwenden muss um den Stoff zu schneiden. Wir erinnern uns alle an diesen glatten, ersten Schnitt mit einem neuen Rollschneidemesser. Wenn die Erinnerung zu stark von der Gegenwart abweicht, dann ist es auf jeden Fall Zeit.
• Wenn eine Scharte im Messer ist und Teile beim Schneiden ausgelassen werden – dann hilft nur mehr die Entsorgung. Auch das tollste Schleifbehelfnis ist dann zu nichts gut.
• Lohnt sich das Schleifen? Jein … manche schwören darauf, andere auf den Kauf von Klingenangeboten im Multipack. Es gibt die 45mm Standardklingen ab 3 Stück, das reicht für einen durchschnittlichen Quilthaushalt länger als ein Jahr. Wenn nicht ist es Zeit die Matte auf ihre Tauglichkeit zu überprüfen.
• Hilft der Trick mit dem Durchschneiden von Alufolie? – Nein, definitiv nicht, das wurde schon so oft ausprobiert. Was dann meistens half war der Tropfen Öl im Rollschneider, auf den immer vergessen wird.
• Muss ich meinen Rollschneider reinigen? – Ja. Auseinandernehmen, in der Reihenfolge der Abnahme der Teile auflegen, die Stoffstaubanteile entfernen die bis zu Filzplatten Ausmaße annehmen können. Und das Nähmaschinenöl nicht vergessen!
• Mehrere Rollschneider oder reicht einer? – Wir bei Country Rose Quilts verwenden jede für sich privat mehrere. Jumbo, normale Größe und Mini. Notwendig ist es nicht, aber bequem. Und: einer schneidet immer, falls gerade am privaten Nähtisch keine neue Klinge in der Nähe ist.
• Warum franst mein Stoff beim Schneiden aus? – Weil die Klinge stumpf ist, oder die Klinge sich mit der Matte (Bastelmatte statt Quiltmatte) nicht verträgt
• Was passiert mit der Matte wenn ich schneide? – eine Markenmatte ist selbstheilend, so lange die Klinge nicht zu tief in die Schichten vordringt passiert ihr nichts. Ist die Klinge stumpf wird der Druck erhöht, man presst die Klinge samt Stofffasern in die Matte hinein und der Schnitt heilt nicht mehr. Deswegen schont man die Matte, wenn man regelmäßig die Klinge wechselt. Einmal zu tief geschnitten und man hat eine Linie dort für ewig. Bastelmatten sind keine Quiltmatten, sie machen die Rollschneiderklingen sehr schnell stumpf. www.roswithasquiltshop.at
Dieser Text ist für Dich/Sie persönlich. Verwendung des Textes, auch auszugsweise ist untersagt. © Roswitha Meidl-Danek , Roswithas Quiltshop, alle Rechte vorbehalten!
"Ich kann das nicht....."
Wir haben unterschiedlich große Hände, wir haben ja auch unterschiedlich große Füße.
Es gibt filigrane Finger, die knubbeln überall herum und lösen die winzigsten Knoten, halten die kleinsten Nadeln, weil sie dazu in der Lage sind.
Es gibt Hände, die wie schrotige Männerhände sind, die müssen sich wesentlich mehr anstrengen als die Feen-Fingerchen denen scheinbar alles gelingt.
Und es gibt altersbedingte Problematiken, es gibt Krankheiten, es gibt den Einfluss von Medikamenten auf das was wir in der Lage sind zu erspüren und zu ertasten, Nadeln zu halten, zu nähen und zu schneiden
Tipp - Rollschneider ölen!
Nicht nur beim Klingenwechseln einen Tropfen Öl wieder einbauen, sondern auch wenn man die bekannten Stoffteilchen unter der Klinge herumhüpfen sieht. Stoffstaub bremst die Klinge, lässt den Schnitt schwerer erscheinen, der Druck auf die Matte wird verstärkt und dadurch die Schneidematte unnötig belastet.
Klares Nähmaschinenöl, z.B. von Prym im kleinen Fläschchen, wirkt Wunder. Vor längeren Zuschnittsitzungen ist ein Tropfen allemal angebracht (danach auf einem Stoffstück einige Male schneiden, damit mögliches überschüssiges Öl entfernt ist)




