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Hourglass NoGo - warum ich diese Methode ganz einfach nicht mag


Warum ich diese Methode nicht mag -- obwohl ich so oft darauf hingewiesen wurde, das würde doch "so einfach gehen" mit den Hourglassblöcken. Das habe ich jetzt als Video auf die ganz Schnelle gepostet, deswegen auch nicht das richtige Format etc. - aber eben, ganz flott. 

Jedem das Seine - und jeder soll nähen wie er mag. Nur, vorgewarnt sollte man sein, und das macht dieses Video. Dann erspare ich mir die Nachrichten im Messenger :) 



Schneller Block - schneller Erfolg - aber lange Spaß damit!

 


Neuer Tag - neuer Quiltspass! Die Blöcke mag ich, wenn ich echt an nichts denken kann. Bei absolut null Konzentration sind die total perfekt.
Man braucht dieses Lineal nicht (ich für meinen Teil finde Lineale sowieso nur immer dann, wenn ich sie gerade nicht brauche, also habe ich Standardlineale an allen meinen Arbeitsplätzen - das reicht völlig).
Und jetzt viel Spaß mit dem kurzen Video - und es ist genau so schnell genäht. Ihr könnt auch Streifen hernehmen, Reste, was auch immer herumliegt.
https://youtu.be/Xfrc_52zYlY - auf den Link klicken, dann geht´s los!


Die Schneidematte mit Namen KLINGENTOD

Tja, so lange kann man gar nicht schneiden als dass einem nicht auch einmal etwas passiert --- damit Ihr davon verschont bleibt ein kurzes Youtube Video über die Matte KLINGENTOD.

Vor dem Upload war es in bester Qualität, anscheinend hat Youtube am Rädchen gedreht und nach einigem Google-Gesuche ist auch der Grund bekannt aber jetzt sofort nicht lösbar, die Auflösung stellt Google ein. Das kann man ändern, da werden mir aber die Jungs helfen müssen beim nächsten Upload.

Also -- auf zum Klingentod!



Eure Roswitha -- jetzt gerade mit oranger Schneidematte von PRYM am Tisch -- und der Eichentisch ist heil geblieben, das war knapp!

"Ich kann das nicht....."

"Ich kann das nicht" - wisst ihr, dass man wirklich nicht alles kann weil man einfach nicht dazu in der Lage ist.

Wir haben unterschiedlich große Hände, wir haben ja auch unterschiedlich große Füße.
Es gibt filigrane Finger, die knubbeln überall herum und lösen die winzigsten Knoten, halten die kleinsten Nadeln, weil sie dazu in der Lage sind.

Es gibt Hände, die wie schrotige Männerhände sind, die müssen sich wesentlich mehr anstrengen als die Feen-Fingerchen denen scheinbar alles gelingt.

Und es gibt altersbedingte Problematiken, es gibt Krankheiten, es gibt den Einfluss von Medikamenten auf das was wir in der Lage sind zu erspüren und zu ertasten, Nadeln zu halten, zu nähen und zu schneiden
Also wenn jemand sagt "Ich kann das nicht" - dann könnte man auch einmal daran denken, dass die/derjenige es wirklich nicht kann. Und nach Alternativen suchen.
Ich hab in den vielen Jahren schon so viele Hände gesehen - bei einigen war es wirklich so, sie konnten nicht. Auch nicht beim größten Willen.
Falls ihr dazugehört quält euch nicht, sucht eine andere Technik egal woran ihr gerade nagt, probiert etwas anderes aus und findet euren Weg. Und wer immer sagt ... doch .... geht .... der biegt sich mal zwei Finger um, klebt sie mit Hansaplast zur Seite, oder zieht sich Gummihandschuhe an (und fühlt plötzlich nur mehr die Hälfte - aber nicht schummeln, ich meine keine chirurgischen Handschuhe), der weiß dann was alles nicht geht.
Weil das gerade in Thema in meinem Postfach war  

Ich kann .... es kann aber sein dass man wirklich nicht kann 

Zentimeter oder Inch? Warum ODER!

Welche Sprache sprechen wir zuerst? Unsere Muttersprache, für die Blogleser hier wird es Deutsch sein.
Wie lernen wir in der Schule zu rechnen? In Zentimetern, Millimetern, Metern, Kilometern.

Wie lernen wir Patchwork? -- und jetzt wird es spannend. Warum noch immer in Inch, bei manchen wird es so stur und verbissen weitergegeben. Nur weil man selbst vor XX Jahren so begonnen hat? Dann müssten wir auch noch mit der Kutsche fahren und die Autos in der Garage lassen.

Unsere Maßeinheit, die wir abschätzen können, die wir begreifen und benutzen, das sind Zentimeter. Im Jahre Schnee, als es noch nichts Anderes gab als amerikanische Literatur, Zubehör, Muster, da war es logisch in Inch zu nähen. Entweder das oder gar nichts.

Die Zeiten haben sich geändert, die Japaner haben still und leise, vor allem was die Qualität, Filigranität, Vielfalt der Muster und sogar bei Quiltjournalen und Büchern die Amerikaner um Längen überholt. Amerika ist nach wie vor schrill, laut, bunt und wirbt enorm. Was mit Qualität aber nichts zu tun hat sondern mit Marketing und Überflutung des Markts.

Patchwork und Quilting hat sich verbreitet, vor allem im deutschsprachigen Raum, was wir brauchen ist Frühförderung. Wie wollen wir unseren Kindern von klein auf Patchwork nahebringen wenn wir sie mit Inches quälen. Und warum sollte sich jemand mit dem Thema Inch überhaupt auseinandersetzen, wenn man sich schon darum kümmern muss wie man das Lineal richtig hält, sich mit dem Rollschneider keine Fingerkuppen absäbelt, die Nahtzugabe einhält und dann alles mit einer uns fremden Maßeinheit. Da bleibt man doch lieber bei Strick- und Häkelnadel und probiert nichts Neues aus.

Die logische Reihenfolge ist demnach, man beginnt heute in Zentimetern und wenn man sattelfest ist und weiß was man tut, kommen die Inches von alleine. Beinahe jede Quilterin hat zwei Sets an Linealen, denn nichts ist sträflicher und rächt sich mehr als umzurechnen. Entweder Inch ODER Zentimeter, aber man hüte sich vor Umrechnungen.

Mir fällt auf, dass die Inchnäher, die nur in Inches zugange sind, sich zu einem kleinen militanten Grüppchen entwickelt haben wobei ich niemandem zunahe treten möchte und auch niemanden im Speziellen meine. Man ist keine bessere Quilterin wenn man in Inches rechnen kann. Man ist Quilterin. Man ist keine schlechtere Quilterin wenn man in Zentimetern näht. Aber man ist vielseitig, wenn man locker beides schafft. Das wäre doch ein Ziel, sich nicht limitieren zu lassen von einer einzigen Maßeinheit sondern aus dem Vollen zu schöpfen.

Auch die "Ausreden" wie "meine Maschine hat kein Füßchen dafür" gelten nicht :) Denn man kann jede xbeliebige Nahtzugabe mit jeder Maschine, von Featherweight bis zu computerisierten Nadelpositionsverstellmaschinen, erreichen. Man muss nur wollen.

Lasst uns lieber vielseitig sein, so wie unsere Quilts bunt und vielteilig sind, als Selbstlimitierung zu praktizieren. Denn jede von uns, die meint "da nimm ein Inch-Lineal" und verscheucht dadurch eine mögliche Anfängerin limitiert den Markt der Zukunft. Und damit das Angebot, das für alle da sein wird.


Bücher und ein Video von Sharon Pederson

Ricky Tims' Kool Kaleidoscope Quilts: Simple Strip-Piecing Technique for Stunning Results


 Ich liebe Ricky Tims, seine Art, seine Quilts - und seine Bücher.
Das ist jetzt auch meines, irgendwie war mir das durchgerutscht.
Nicht vergessen: es gibt eine Kindle App, auch wer keinen Kindle hat und lieber auf die günstigere Digitalversion umsteigen möchte kann das tun.




Snowball Blöcke sind einfach zu nähen, man markiert die Diagonale des Quadrats das man aufsetzt und näht im gewählten Nahtzugabenabstand. Das war es auch schon.
Natürlich gibt es zu allem Zubehör, es gibt ein durchsichtiges Aufsatz"lineal" und ähnliches -- und Sharon Pederson nimmt das Simpelste überhaupt: Klebeband.
Wenn man in Serie näht ist das ein herrlicher Trick, kein extra Zubehör, keine Markierungen am Stoff.
Schnelle Übersetzung: man stellt mittels Füßchen oder Nadeleinstellung (je nach Maschine) die richtige Nahtzugabe ein. Die Anbringung des Klebebands sieht man deutlich (den Untertransport freimachen) und dann ist es wichtig, nicht zu sehen wo die Nadel ist sondern nur die Spitze des Quadrats am Klebebandrand entlang zu führen. Automatisch sieht man auf die Nadel - in dem Fall: Augen auf den Snowballzipfel!
Viel Spaß beim Ansehen,
Eure Roswitha!

www.roswithasquiltshop.at

 

Kreisschablonen - mehr als nur Kreise

Bei dem romantischen Quiltlein, das ich gerade sich selbst entwickeln lasse, müssen auch Kreise dabei sein.
Ich liebe Kreise, ich liebe "Melonen" (also Blätter - aber bei mir heissen sie, wie die meisten wissen, eben Melonen). Mit der richtigen Technik gibt es nichts Entspannenderes beim Applizieren.

Die Kreisschablonen von Clover sind perfekt für die Entwicklung und Anfertigung von Blöcken. Sie haben Raster, einen offenen Punkt in der Mitte wo man feststecken kann oder auch eine Bleistiftmarkierung anbringen kann, dazu noch Gradeinteilungen u.v.m.

Auf den ersten Blick denkt man sich .. naja, Kreise, Hartplastik, verschiedene Größen .. das geht auch anders. Mitnichten, mitnichten! Es geht nämlich nur sehr schwer wirklich einfacher als damit.


 Die erste schöne Möglichkeit ist, den Kreis (hier 2 cm) auf einer Diagonalen auszurichten. Kein Herumraten oder Zielen, der Kreis sitzt exakt. Da sieht man auch die Gradeinteilungen, die je größer die Schablonen werden noch viel üppiger angebracht sind. Das ist das Zwerglein aus der vielteiligen Packung.
Mit dem Lineal ausrichten damit der Abstand stimmt auf jeder Seite? Auch nicht notwendig. Hier sieht man zwar die umgekehrte Reihenfolge - der Kreis ist schon markiert, aber der Abstand wurde vorher auf der Diagonalen abgemessen. Mit dem Druckbleistift ein Pünktchen gemacht, oder gleich den Bleistift durch angesetzt. Den Kreis verschoben, einmal herumgezeichnet, und fertig.

Sogar den Abstand der grünen Blätter zentriere ich mit den Kreisschablonen - es geht eben nicht einfacher als statt mit einem Lineal jetzt alle Teile richtig zu platzieren. Einfach anlegen, Abstand korrigieren, das wars. 

Ganz egal ob man jetzt vorbereitete Kreise aufsetzt oder Reverse Applique benutzt (in dem Fall wäre man jetzt schon fertig mit der Vorbereitung) - es ist irrsinnig praktisch mit den Clover Schablonen zu arbeiten. Dazu verlieren sie sich auch nicht, es ist ein stabiles Täschchen dabei und eine Anleitung, die einem auch zusätzlich zeigt, wie man - falls man Lust hat Dinge selbst zu zeichnen - mit Hilfe der Gradeinteilungen auf den Kreisen Sechsecke, Pyramiden etc. zeichnen kann.

Ich habe schon vieles an Kreisschablonen ausprobiert, von verschiedenen Herstellern - aber die Clover Schablonen überzeugen mich jetzt schon seit langem und ich greife bereits automatisch auf die Packung, da weiß man schon was man jetzt gerade benutzen möchte um zum Ergebnis zu kommen.


oder über den QR Code

 Eure Roswitha
www.roswithasquiltshop.at

.... bei "Das muss raus" im Webshop ist auch wieder Einiges angekommen! 




Flottes Dreieck - Dreiecke und Quadrate ganz einfach im Zuschnitt



Ganz einfach in der Verwendung - eines meiner ganz besonderen Lieblinge, seit das Lineal am Markt ist. Nicht mehr wegzudenken bei mir, ich schätze aber auch einfache Zuschnitte sehr und vor allem wenig Verschnitt!

Viel Spaß - www.roswithasquiltshop.at 

Tipp:

Damit das Video besser angesehen werden kann als am Blog (es kann sein, dass das Fenster zum Video mit der rechten Leiste überlappt) sucht IM Video mit der Maus den Button "You Tube", klickt darauf und seht euch das Video direkt bei Youtube an. Dann seht ihr auch wesentlich mehr ;)


Seamfix - Fäden raus!

Nahttrenner ... klar, haben wir alle. Aber einer der uns größtenteils das Zupfen erspart, das ist neu.

Seamfix Nahttrenner von Gütermann, in drei Farben erhältlich, mit einem Gummiteil am Ende, der die Fäden sogar sammelt. Finger, Fingernagel, Pinzette .... jetzt darf Seamfix die Funktion übernehmen.


 

HIER im Webshop erhältlich *KLICK*

Und hier ein kleines Youtube Video dazu
 
 
 

2014 - das Jahr der kleinen Blöcke

Ständig neue Ideen, manchmal glaubt man es springt einem förmlich aus dem Kopf heraus und für irgendetwas muss man sich dann entscheiden.
 
Letztes Jahr, da waren wir aber noch in der Eingewöhnungsphase in den neuen Geschäftsräumen, kam schon immer lauter: "Wieso hast du im Internet deine Replicagruppen und wieso machst du das nicht hier?" -- recht haben sie.
 
Seit 14 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit kleinen antiken Blöcken,  von Dear Jane Quilts über Quilted Diamonds, Civil War Sampler, auch die neuen wie Farmer´s Wife und Rothermels kommen nicht zu kurz und deswegen führe ich Nähnachmittage ein.
 
Freies Nähen unter Anleitung, nach Quilts getrennt  - sonst gibt es ein riesiges Durcheinander - und man muss nicht jedesmal kommen aber sich vorher anmelden, die Plätze sind begrenzt. Wir werden wahlweise auch entscheiden zwischen einmal Maschinennähen, oder Nähen von Kleinteilen per Hand, die Tricks des Miniaturnähens erforschen, die Stoffwahl berücksichtigen, wie man Blöcke besonders effektvoll zuschneidet und ihnen ein ganz anderes Aussehen geben kann --- und vor allem: wie es einfacher geht!
 
Ich moderiere seit Jahren neben der deutschsprachigen Dear Jane/Replicagruppe auch die amerikanische Dear-Jane Retreat Gruppe, ich denke bei mir sind die Replica Quilterinnen wirklich in den besten Händen und direkt im Zentrum der antiken Blöcke angekommen.
 
Voraussetzung ist, man muss das Buch bzw. das dafür bestimmte Muster SELBST BESITZEN. Kopien werden keine geduldet. Bei der Beschaffung der Bücher bin ich gerne behilflich!
 
Pro Nachmittag (mindestens 4.5 Stunden) wird ein Betrag von EUR 5,00 in eine Kasse geworfen, mehr Kosten fallen nicht an, Kaffeejause ist damit bereits inkludiert. Außerdem gibt es einen Einkaufsrabatt (ausgenommen reduzierte Ware, Hefte, Bücher und PRYM Artikel) von 10% am Replica-Tag für die Teilnehmer.
 
 
 
 
 

 
 
Da ich mir über die Monate nicht merken konnte wer an welchem Quilt interessiert war, wäre es einfacher die Kommentarfunktion am Blog zu benutzen und nur einmal das reine Interesse an diesen Replica-Nachmittagen zu bekunden. Es handelt sich dabei um keine fixe Anmeldung, keine Sorge, sondern nur um eine Interessensbekundung für einen bestimmten Quilt.
 
Ich freue mich auf ein spannendes, gemeinsames Nähen mit hunderten und aberhunderten von kleinen Blöcken!  Und keine Angst - es gibt (wahrscheinlich) keinen Trick, den ich dabei nicht kenne, ihr werdet euch wundern wie einfach manches wird wenn man Blöcke anders zerlegt als es scheint :)
 
 
 
 

Bilderkurs Herz-Applikation

Uns rutscht doch fast immer etwas in die Versandpakete hinein, momentan sind es Schablonen zum Applizieren von Herzen. Damit niemand am Trockenen sitzt und sich denkt, was mache ich jetzt nur mit der Herzschablone, kommt jetzt der Bilderlehrgang dazu.

Gestartet wird mit der Schablone, einem Stück Stoff und dem Klebestift. www.roswithasquiltshop.at - der Stift kommt bereits mit einer Nachfüllung geliefert, weitere Nachfüllungen sind zu je zwei Stück erhältlich. Damit wird eine wenig Kleber auf die Schablone aufgetragen.


Die Papierschablone wird auf die linke Seite des Stoffs gelegt, festgedrückt und mit Nahtzugabe (die ruhig ein wenig üppiger ausfallen darf als 0,5 cm die wir normalerweise beim Applizieren verwenden -- ca. 0,75 sind optimal hier bei dieser Art des Applizierens) ausgeschnitten.

Und da wir gerade so schön beim Schneiden sind wird an der Oberseite und der Unterseite des Herzens ein gerader Schnitt vorgenommen, bis ca. 2-3 Gewebefäden vor Anschlag an der Schablone.


Der Kleber -- da kommt er schon wieder :) Zuerst die eine Seite bestreichen, ein dünner Rand genügt. Dann vom oberen Einschnitt aus beginnend immer Richtung Mitte zeigend die Nahtzugabe festdrücken. Dann den zweiten Rand ebenso bearbeiten und ein wenig Kleber auch auf die überlappenden Stoffteile streichen. Dann halten alle Ränder rundherum ganz formsicher für die folgende Applikation.


Mit einer Stecknadel (oder Kleber - wie man mag) aufstecken oder kleben, dann mit einem passenden Faden rundherum applizieren. Man kann auch mit der Maschine applizieren, mit einem Knopflochstich und nur 1-2 Gewebefäden erwischen, dann ist auch eine unsichtbare Maschinenapplikation möglich. Unser Herz hier ist von Hand appliziert. Keine Sorge, wenn das Herz kleine Holprigkeiten aufweist, kleine Winkel oder Stufen auf der Vorderseite zeigt. Das korrigiert man während des Applizierens mit der Spitze der Nadel, holt wahlweise ein Stückchen Stoff weiter hervor oder schiebt es bis zum Anschlag der Schablone zurück.

So sieht es also auf der Rückseite aus wenn es fertig ist. Und wer seinen Stich überprüfen möchte, der hat jetzt lauter kleine Vorstiche auf seiner Rückseite. Wenn sie gerade in einer Reihe marschieren, dann passt der Stich perfekt. Das Seidengarn, empfohlen von meiner Mini-Hexagon-Japanfreundin ist auch im Shop erhältlich in vielen Farben. www.roswithasquiltshop.at

Natürlich habe ich nicht darauf vergessen, daß die Papierschablone noch immer eingelegt ist. Die holen wir jetzt über ein elegantes, eingeschnittenes Kreuz auf der Rückseite wieder heraus. Andere Alternative: einen breiten Rand stehen lassen und die Applikation herzförmig ausschneiden. Ich bevorzuge bei einlagigen Applikation (Herz = 1 Lage) den Stoff stehen zu lassen, das gibt mehr Halt.

Tadaaa ... da ist es wieder, das Papierherz. Und kann so oft verwendet werden, bis es euch unter den Fingern zerfällt. Das dauert erfahrungsgemäß aber eine ganze Weile, ich habe Schablonen, da weiß ich nicht einmal mehr in welchem Jahrzehnt ich sie zugeschnitten habe ;)

Viel Spaß bei den "hineingerutschten" Herzen -- und jetzt wisst ihr, was man mit den Versandherzen anstellen kann :)

Wo die Liebe hinfaellt

Im Schöppchen gibt es eine kleine Handnähgruppe und wir dachten, ewig Hexagone oder Rauten wären wohl nicht so das Wahre, da entstand die Idee etwas Anspruchsvolles zu nähen. Langatmig sollte es sein, kein Quilt den man im Vorbeigehen nähen kann und außerdem einer, wo man wenn man nicht bis zum Ende durchhält mit jedem Einzelteil einen fertigen Quilt erreichen kann und einer, wo man kopfüber in den eigenen Stoffstapel tauchen kann.

Irgendwie klang das nach Kinderüberraschung .. etwas Spannendes, etwas zum Spielen ....

Mit den vielen Bildern im Kopf und in der Kamera von den letzten Reisen nach Rom und Barcelona, wo es nur so vor Fliesenmustern wimmelte, war es dann ziemlich schnell klar was es wird. Wir lieben Sampler, und wer nur einen Block näht hat ein Kissen, wer mehr Blöcke näht kann vom Wandbehang bis zur Tischdecke kommen, die nächste Größe wäre ein Lapquilt und wenn wir durchhalten, dann wird es ein riesengroßer Quilt daraus.
Die geplanten Fakten:
  • 25 Handnähblöcke (Kombination verschiedener Techniken - Englisches Paper Piecing, Applikation einzelner Teile aber keine kompletten Applikationsblöcke, Nähen mit Totally Stable / Freezer Paper)
  • Blockgröße 30 x 30 cm
  • Quiltgröße 230 x 230 cm
  • Breite der Sashings: 5 cm fertige Breite (6,5 cm Zuschnitt)
  • Größe der Quadrate für die Sashings: 5 cm fertig (6,5 cm im Zuschnitt)
  • Randdreiecke: 8 Quadrate mit 35 cm Seitenlänge (inkl. NZ)
  • Ränder nach Belieben, die Ränder hier sind 3.5 cm / 6,5 cm / 9,5 cm inkl. Nahtzugabe

Block 1 heisst "Ewig dein, ewig mein, ewig uns" nach dem Liebesbrief von Beethoven an eine Unbekannte.

Bilderkurs "Nähen auf Muslin"

Damit sich vielleicht für einige eine neue Welt beim Quilten erschliesst, besonders für die Handnäher, daß sich auch dort noch viele Kapitel auftun die man vielleicht noch nicht kennt, gibt es auf meinem Blog ein Tutorial zum Thema Nähen von Hand auf Muslin.

Am Beispiel eines kleinen Log Cabin Blocks (er ist wirklich winzig) wird erklärt, wie und wo man diese Methode anwendet.

Viel Spaß beim Ausprobieren!
Liebe Grüsse
Roswitha

Alle Wege führen nach Rom .....

.... nur manche sind eben steiniger als andere.
Das gilt ganz besonders auch für Applikationsmuster mit hawaiianischen Motiven, die auf so viele verschiedene Arten angefertigt werden können.
Um es möglichst einfach und für jeden, auch mit nur wenigen Handapplikations-Vorkenntnissen, durchführbar zu machen habe ich seit einiger Zeit die Art der Applikation von der traditionellen Methode auf eine bequeme und zeitgemäße umgestellt.
Alles entwickelt sich weiter und auch unser liebstes Hobby hat zwar nach wie vor traditionelle Motive als zentrales Thema, jedoch Techniken und Hilfsmittel haben sich entschieden weiterentwickelt und erleichtern dadurch die Anfertigung von klassischen Blöcken sehr.
Damit die hawaiianische Applikation kein Mysterium bleibt gibt es im Schöppchen dazu Workshops.
Jeder Hawaii-Workshop "light"
  •  ist KOSTENLOS
  • umfasst ca. 3 Stunden
  • beinhaltet Grundlagen und einen kurzen Abriss über trad. hawaiianische Blöcke und Muster
  • Teilnehmer erhalten ein Kursmuster und ein Muster für Daheim
  • beinhaltet alle Materialien samt Stoffe, die wir in dieser Zeit benötigen
Mitzubringen sind
  • ein spitzer Bleistift oder Druckbleistift, und falls vorhanden ein Kreide-Minenstift (z.B. von Prym) oder ein anderer Stoffmarkierstift mit dünner Linie, der auf hellem Stoff sichtbar ist
  • ihre liebsten Applikationsnadeln (Handnadeln), falls Sie solche besitzen
  • eine spitze, kleine, gut schneidende Schere
  • Applikationsfäden, falls vorhanden (für hellen Stoff, z.B. beige)
Maximale Teilnehmerahl pro Workshop: 3
Maximale Gesamtteilnehmerzahl: 21 (macht 7 Workshops - wenn sieben Workshops gebucht sind bitte ich um Verständnis, daß kein Achter in dieser oder der nächsten Woche zum gleichen Thema stattfinden wird)

Termine:
  • Mittwoch, 9.11./ 10 Uhr   voll
  • Mittwoch 9.11./ 14 Uhr   voll
  • Donnerstag 10.11./ 10 Uhr Termin verlegt, voll
  • Donnerstag 10.11./ 14 Uhr
  • Freitag 11.11./ 10 Uhr Termin verlegt, voll
  • Freitag 11.11./ 14 Uhr - voll
  • Samstag 12.11./ 9 Uhr noch 2 Plätze frei
Termine gestalten sich flexibel und können auch abends oder außerhalb der Öffnungszeiten (also Mo bis Mi) abgehalten werden, solche Terminabsprachen haben wir in den letzten Wochen schon öfters durchgeführt. Deswegen ist die Anzahl auf sieben Workshops beschränkt.

Das ist der nächste Block

Der nächste?!? Der zweite, nach dem Ersten. So wenig klar wie vorher? Kein Wunder, bis letztes Wochenende wußte ich noch nicht einmal ewas vom ersten Block.
Meine 99 Tipps und Tricks antike Blöcke zu zerlegen, um sie einfach nähen zu können und sich trotzdem genau an Mustervorgaben und gezeichnete Nähte zu halten, die machen auch vor dem Schöppchen nicht halt. Und da wurde ich kräftig geschubbst, aus meinem Vorrat an gesammelten Replicablöcken einen auszusuchen und ihn gemeinsam von Hand zu nähen. Was somit heute so gut wie geschehen wäre, meiner braucht jetzt noch einen Rand und dann ist er fertig. Irgendwie bin ich selbst stolz, daß er so rasch und so problemlos von Hand zusammengesetzt werden konnte. Und auch die anderen, ersten, Blöck sind schon ein kräftiges Stück gediehen.

Das ist jetzt allerdings nicht dieser Block, der da oben abgebildet ist -- sondern das ist, als Vorgeschmack für die so irre fleissigen Handstichlerinnen von heute -- der zweite Block.
Den ersten habe ich fotografiert als Tutorial, der kommt spätestens bei unserem Online-Retreat der Replicagruppe rund um den 1. November. Denn die nächsten beiden Tage ist Schppchenzeit, und da gibt es wenig Zeit für PC-Muster.

Wieviele wir davon nähen hängt von unserem Fleiss ab, vom Durchhaltevermögen, ob wir vielleicht dazwischen wieder ein bißchen einfaches Maschinennähen einlegen wollen. Aber eigentlich waren wir uns heute einige, Handnähen ist eine sehr entspannende Sache und ein wenig Gehirnjogging, wie man Blöcke zerlegt um selbst zu entdecken, wie man sie einfach nähen kann ist immer wieder ein Fortschritt für jede einzelne. Denn wie heisst es so schön? Jeder Stillstand ist ein Rückschritt, den Horizont zu erweitern und sich ein bißchen zu mühen bringt viel Komfort für den nächsten Quilt, egal in welcher Technik.
Die Blöcke wurden auf 30 x 30 cm abgestimmt, damit haben wir auch noch genug Spielraum um ein Kissen aus einem Block anzufertigen, falls es denn bei einem bleiben sollte :) Jedenfalls war der spontane Wünsch-dir-was-Workshop eine so nette Quiltrunde, daß wir das demnächst wiederholen werden!

Workshop Lace-Stricken 6.-8.Oktober 2011

Diese Woche wird nicht genäht, sondern gestrickt. Auf vielfachen (und wirklich VIELfachen) Wunsch wird von 6.-8. Oktober 2011 das Thema "Lace Stricken für Beginner" durchgestrickt :)
Und diesmal keine Demo sondern ein WORKSHOP, Dauer ca. 1 Stunde und kostenlos wie immer

Mitzubringen, wer hat (wer keine hat bekommt sie von uns): Stricknadeln in verschiedenen Stärken (von 3.5 -5), Wolle wird von uns kostenlos bereitgestellt
Uhrzeiten: Donnerstag 10 Uhr, Freitag 16 Uhr und Samstag 10 Uhr
wie immer, was sich sehr bewährt hat, können auch für mehrere Workshopteilnehmer Uhrzeiten außerhalb der vorgegebenen Termine gebucht werden

Wir lernen: alle gängigen Strickkürzel zu stricken die in Lacemustern vorkommen (z.B. sieben verschiedene Arten um 3 Maschen zusammenzustricken), wie man 2 aus 3 Maschen strickt, wie man aus dem Querdraht herausstrickt, wie man 5 aus 3 Maschen erhält .... usw.
Wir stricken ein Musterstück, erklären das Spannen und Behandeln eines Stricktuchs und stricken gemeinsam Masche für Masche, samt Randgestaltung inklusive das richtige Abketten/Abhäkeln eines Tuchs oder Schals usw.

Voraussetzung: man kann rechte und linke Maschen stricken und weiß, wie man einen Umschlag macht :)

Teilnehmen können alle Kunden und Neukunden! Voranmeldung erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt), entweder per Email roswitha@countryrose.at oder telefonisch (0664 591 10 93)
Nächste Woche heisst es also "an die Nadel", diesmal nicht so dünn wie unsere Quiltnadeln :)

Eure Roswitha