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Nadel, Faden, Spatz – und ein bisschen Chaos und ganz viel Leben

 Bei uns zurzeit: wild, lebendig und voller Gezwitscher – Spatzensaison!

Und nein, wir vertreiben sie nicht. Im Gegenteil: Bei uns dürfen sie sich nach Herzenslust bedienen. Wer etwas ganz für sich behalten will, muss es eben rechtzeitig in Sicherheit bringen – Spatzen sind flinke Genießer und echte Opportunisten.

Der Lärm? Man gewöhnt sich dran. Hier am Land klingt der Sommer eben nicht nur nach Ruhe, sondern auch nach Leben. Und während sich manche über das fröhliche Vogelkonzert beschweren, stört sich seltsamerweise kaum jemand an Laubbläsern, Hochdruckreinigern oder Rasenmähern – selbst an Sonn- und Feiertagen nicht.
Aber Vögel? Die sind offenbar schon wieder zu viel Natur.

Unsere Spatzensaison ist als freies Muster während des Country Vibes Monats zum freien Download HIER erhältlich 

Der Mythos, dass alle Quiltshopler und professionell tätige Quilter so grandios aufgeräumte Nähatelier haben ist sicher bei Instagram, Facebook und Co entstanden. Ich kenne niemanden aus meiner Branche, der nicht bei jedem Foto flucht was man alles wegräumen muss und welchen Winkel man jetzt nehmen müsste um sich nicht endlos zu genieren.

Mitten aus dem Leben lieber ein Blick auf meinen mittleren Nähtisch, den ich meistens benutze weil ich so herrlich aus dem Fenster sehen kann dabei. Also hier kommt das sogenannte offizielle Bild ... so sieht das aus. Perfekt. 

Die abendliche Nähstimmung. Wer möchte da nicht. Wer .... nicht ..... 

.... derjenige, der hier aufräumen sollte! Aber DRINGEND! 


Schick, oder! Hat sich noch nichts verändert, außer dass die Minibox längst fertig genäht ist und schon im Shop an der Wand hängt. Also wenn das kein Drama ist, unlängst war noch die große, weisse Tischplatte zu sehen - denn DAS hier motiviert mich absolut nicht. Ich liebe es aufgeräumt, habe es aber nicht in dem Zustand. Es hält nie lange. Ich denke eine Lage Skizzenpapier ist dazugekommen, das hellt derzeit einiges auf. Die quiltige Schnecke als Applikationsvorlage ist dazugekommen und 1001 neue Muster. 

Und ein neuer Mitbewohner thront auf der anderen Tischseite - ein Breitmaulfrosch. 



Der darf gerade ein Kindertaschentuch hüten, das sich mir wieder gezeigt hat, das wird mit H180 unterbügelt und darf in einen ganz besonderen Block. Gibt es eigentlich noch diese hübschen Kindertaschentücher? Falls nicht, hat die Wegwerfindustrie etwas ganz Besonderes vernichtet, unsere niedlichen Taschentücher bei denen wir verglichen haben wer welche Geschichte auf Stoff gebannt in der Kindergartentasche, schön gebügelt, herumträgt. Noch darf er das Taschentuch nicht hergeben, so weiß ich wo es ist! Dann kommen Schere, Seidenfaden etc. hinein - eigentlich ist er aus dem Gartenzubehör, aber WER bitte stellt den Frosch ungeschützt, den Unbillen der Natur ausgesetzt, in einen Garten? Wer? Ich ... nicht.

Warum der Blog ausführlicher ist und wird -- ich halte die Nachrichten nicht mehr aus. Auch nicht die Fake News über soziale Medien, man kann nichts mehr glauben, das was man glauben sollte enttarnt sich einem nicht als Wahrheit und somit wird Zeitung gelesen, meistens bei uns die PRESSE, in der Hoffnung Journalisten nehmen ihre Pflicht wahr. Und die Blogs über die FEEDLY App. Am Notebook ist es einfach, Blogs zu sortieren - und viele lesen aber nur am Smartphone, Feedly bringt alles in die richtige Form und Größe. Nicht alle Blogs bieten RSS Feeds an, aber eigentlich so gut wie alle. 



Wenn ich nicht mit Stoff werke, dann ist es Papier. Und wegwerfen ist eine Qual für mich, horten ist auch ein Problem, also was dann? Besonders die Stoffkataloge haben es mir angetan, da muss man etwas daraus machen. Die Riesenkarte war ein Problemfall - und dann die Idee: Kreise stanzen, dann Löcher hineinstanzen, dann als Etiketten an die FQ Pakete hängen. So können wir leichter identifizieren, was wo in welchem Regal steht ohne das ganze Paket herausziehen zu müssen und der Stoffkatalog hat wie Edamer Käse ausgedient. Also wenn demnächst runde, starke Kartonteile an euren FQ Paketen hängen - voraussichtlich die Nudes und Repros - dann kommen sie hierher, aus der Farbkarte von Timeless Treasures aus dem Jahre Schnee. 

Zurück zu den Spatzen und anderen Vögeln, die heurige Ausbeute an Obst ist phänomenal, wir haben ein Kirschenjahr. Ich pflücke und verteile und pflücke und verteile und es nimmt kein Ende. Alles ganz oben bleibt sowieso fürs Gefieder. 



Und ein Way Back Pic -- kann man sich vorstellen, dass Miss Dotty schon vier Jahre her ist? So hat es angefangen, da war meine Dotty noch ganz klein. Und eure eben auch. 

Und ab jetzt, fester Vorsatz, wird mehr gebloggt. Es ist so schön ruhig hier, die Zugriffe aber hoch. Und ich genieße es gerade, meinen Blogbeitrag zu erstellen. Das entschleunigt so herrlich - ich hoffe, einigen von Euch geht es beim Lesen ähnlich. Ich muss einmal in meinen Bildern stöbern, was sich da noch so alles zeigen wird. 

Bis demnächst und seht gern immer wieder mal im Quiltshop vorbei - www.roswithasquiltshop.at - www.roswithasquiltshop.de - auch dort freue ich mich über Eure Besuche! 









Die Magie der kleinen Stoffstücke

Einmal in den Bann gezogen kommt man nicht mehr davon weg -- wo liegt die Grenze, wie klein etwas ist um weggeworfen zu werden?

In der Quiltwelt gibt es eine alte Weisheit, übersetzt so viel wie: Große Träume können aus kleinen Stoffstücken entstehen. Wenn wir uns die Geschichte der Quiltkunst ansehen, dann merken wir, dass viele der wertvollsten und schönsten Quilts aus gesammelten und geschickt arrangierten kleinen Stoffstücken bestehen. Das ist nicht nur Stoffmaterial, das ist nicht nur ein Quilt, das ist ein Erbe, das Generationen überdauern kann. Beispiel bei antiken Quilts kennen wir zur Genüge und auch bei uns, die wir schon lange unserem Hobby, unserer Obsession, frönen kennt man das. Der Babyquilt für meinen Sohn hat die 30 Jahresgrenze erreicht. Unbeschadet, unglaublich geliebt bis heute, und hier gleich ein Tipp: man kann ruhig einen großen Quilt für ein sehr kleines Baby nähen!

Die Magie der kleinen Stoffstücke

Jeder Quilt erzählt eine Geschichte, nämlich eigentlich unsere Geschichte, aber es sind die kleinen Stoffstücke, die oft die Seele des Projekts ausmachen. Der Quilt singt und er spricht zu uns, er sagt einem was er will und was nicht. Wenn man diese Phase erreicht hat bei einem Langzeitprojekt, dann hat man den glücklichsten Weg eingeschlagen. 

Das Einarbeiten von alten Kleidungsstücken ist etwas, das die Geister scheidet. Die Materialien sind oft mürbe, ein Hemd, das lockerer gewoben ist als unsere Quiltstoffe, eine andere Dichte und Gramm/Quadratmeter aufweist, und dazu schon bereits eigentlich seine Lebensgrenze beinahe erreicht hat, ist ein Risiko. Wenn man sich dessen bewusst ist steht einer Verarbeitung nichts im Weg. Ich selbst habe schon einmal einen Quilt aufgeben müssen, er hat sich nach drei oder vier Jahren wirklich vor meinen Augen aufgelöst. Jeden Tag ein aufgeriebenes, verschwundenes Stück mehr. Zuerst ein Stoff, dort waren nur mehr Vliesteile zu sehen, dann der nächste Stoff -- das möchte ich nicht mehr erleben. Erinnerungsquilts sind etwas Fantastisches, aber immer im Hinterkopf behalten, das ist nicht von ewiger Dauer. Was hilft ist das Unterbügeln mit Vlies (z.B. H180), ansonsten kann man sich nach einigen Jahren auf eine Dauerreparatur einstellen. Mein Quilt war, bei allem Können und bei allem Willen, absolut nicht zu retten. 

Für kommende Generationen

Was heute ein kleiner Stoffrest ist, kann morgen ein Teil eines Familienerbstücks sein. Quilts, die aus kleinen Stoffstücken gefertigt wurden, werden oft von Generation zu Generation weitergegeben, und wer schon länger dabei ist erkennt in den Quilts, die jetzt herum"geistern, schon die Periode, wann die Stoffe produziert wurden. Ausgenommen natürlich Repros, die werden laufend nachgedruckt. Es gab die Debbie Mumm Phase, die Jinny Beyer Phase usw. Der Zeitablauf ist sowohl in Mustern, als auch in den Stoffen selbst zu bemerken. 

Lebenslange Freude - das würden wir mit unseren Quilts, die viele Arbeitsstunden und manchmal ganze Lebensabschnitte beinhalten - wünschen. Warum ich, obwohl ich so viele Handarbeitsarten beherrsche, vor vielen Jahren beim Quilten regelrecht kleben geblieben bin? Weil mich nichts so herausfordert wie ein Quilt, mich vor so viele Entscheidungen stellt während der Anfertigung und das Ergebnis Jahre überdauert, hoffentlich geschätzt und geliebt. 

Viel Freude mit Euren Quilts! Und es muss nicht immer ein Riese sein, auch ein zwergig kleiner Quilt macht den gleichen Spaß. 

 


....ab und zu ein kritischer Blick von Dritten kann wirklich nicht schaden


Schon beim Nähen? Blüht es schon?

 Der Bauerngarten beginnt hier und da schon zaghaft seine ersten Blüten zu zeigen, sprich seine ersten Blöcke. So ganz traut man dem Ganzen noch nicht, abwartende Haltung ... was wird das wohl werden? Das kennen wir ja schon.

Das war auch bei Miss Dotty so, allein der Name, der eigentlich Programm ist, hat einige extrem verschreckt noch im Februar letzten Jahres. 

Mit der freundlichen Genehmigung der Quilterin, Irene Prendinger, darf ich Euch zeigen was aus Miss Dotty wird wenn man sie anpasst an die eigenen Maße und Styling - ist das nicht ein Traum von einem Quilt!


Zwei Bauerngartenblöcke stehen zur Auswahl im ersten Monat, ich habe mich für die Handnähvariante entschieden, logischerweise. Ich bin derzeit etwas unruhig, mich vor der Maschine einzufinden ist derzeit nicht mein bevorzugter Ort, ich knautsche mich wenn ich nähe mit Katze und zwei Hunden auf der Küchenbank zusammen und stichle von Hand herum. Da ist die Welt in Ordnung, da höre und sehe ich nichts außer vielleicht Hörfernsehen, einem Hörbuch oder einfach rein gar nichts. Derzeit ist es einfach besser sich einzuigeln, und das können wir hier wirklich ganz gut. Was wären wir ohne Stoffe und ohne etwas unter der Nadel -- ein Häufchen wirrer Netflixsurfer. Also wir hier :) Sprich ich :) 

Wir lesen uns wieder!

Eure Roswitha (wieso schreibt man da eigentlich "Eure" ... ich verschenke mich ja nicht :) )





Irgendwer knallt immer oder ... was pfeift man sich um Regeln

 Die eine Stunde Schlaf heute war echt erfrischend! Und noch nichtmal Silvester....

22 Uhr -- Böller. Hund flippt aus weil er nicht weiß was seinen Schönheitsschlaf stört. Durch die Schädeldeformation, ein Auge und hört nur auf einer Seite, weiß er nicht woher das kommt. Somit sitzt der Feind überall und wird auch überall bekämpft.

23 Uhr - geschafft, alles schläft, einsam wacht. Zack, nächster Superböller. Katze flippt aus, flüchtet in den Keller, kann auch mit Hühnerherzen nicht mehr hochgeholt werden und übernachtet ebendort.
Hilft nichts, Mitternacht, ab mit der Hundebande ins Schlafzimmer wo sie eigentlich nichts verloren haben. Kapitulation, ich hole die Psychopax Tropfen die der Tierarzt mir gegeben hat. Also mir nicht direkt, sondern doch schon für die Hunde.
00:15 -- endlich. Bis auf das Handy. Ehemaliger Kollege ist tödlich verunglückt, an Schlaf nicht zu denken. Hunde schlafen, ich bin wach. Rundrufe, Calls, Teamcalls ... alle fertig. kurz vor 1 Uhr ... Böller. Aber was für welche. Hunde flippen aus, mir ist das gerade egal, dann zuckt eben durch trotz Psychopax. Hm, erster Gedanke das wäre vielleicht auch für Hundebesitzer zu Silvester eine Variante?
2 Uhr - es ist schlimm, aber unser Exkollege lebt aber sein Kollege ist tot. Gut, es reicht jetzt. Zu Allerheiligen habe ich mich gedanklich heuer schon von drei ehemaligen Kollegen verabschiedet, also rundrufen wir jetzt Fehlalarm, aber schlimm für den, den es in Simbabwe bei der Covidhilfe erwischt hat. Das blöde Gefühl bleibt - kennen wir jetzt den Toten oder nicht? Was es für ihn dann nicht besser macht, wir gedenken seiner .. aber wem?
4 Uhr - Hörbuch, Hunde schlafen und verdrängen mich (die Zwerge!) von meinem 4m2 Bett. Hauptsache Ruhe. So ein kleiner Platz am Rand vom Bett reicht völlig.
7 Uhr Anruf ... hast du gut geschlafen? Bin schon munter!
Tja, ich auch. Danke, die Stunde war echt erholsam 🙂
Verlockend, da rechts wäre noch ein Plätzchen frei ....... *gähn*


Sockenstricken, Augentropfen, Brandsalbe ... sonst alles okay

 Das war zu erwarten, ich sehe aus wie ein Kaninchen. Aber ein ungesundes, so eines mit roten Augen. Es ist der Bildschirm und man kann mir hundertmal sagen man soll nicht stundenlang auf ein Notebook starren, das Jahresende verlangt es. Wozu gibt es Augentropfen? Aber mit Nähen ist heute nichts mehr, die Stiche schwimmen herum, somit wird die rote Fernerwolle hergenommen und die Spitze endlich fertig. Dann geht es zum zweiten verzopften Socken, auf einem hüpft es sich so schlecht.

Mittlerweile ist bei uns Winter, ohne Schnee aber mit Eis, nur den Hunden macht es draußen Spaß. Noch drei Tage dann sitzen wir mit einer neuen Jahreszahl da und brauchen wieder bis Juni, dann schreibt sich 2022 ganz von alleine. Die flüssige Schreibweise genieße ich dann ein halbes Jahr, länger hält es eben nicht, das neue Jahr in geschriebenen Zahlen.

Was mich zu Kalendern bringt. Es gibt 365 Tage Kalender, die immerwährend sind, und das für gepatchte Blöcke. Da habe ich aber entdeckt dass es das auch für Stickmuster gibt. 

Mit einem Klick auf das Bild kann man sich einige Seiten im Kalender ansehen. "Stitch a seam a day", die Bordüren sind aber wirklich niedlich. Kleine Blumenranken wie in einem Minigarten, Fächer, mehrfarbig, einfärbig, für Fortgeschrittene oder auch für Anfänger. Und man muss ja auch nicht gleich immer Meter um Meter sticken, kleine Strecken tun es auch. 

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Der Klassiker unter den Quiltkalendern, mit Anleitung für alle Quilts, und hier sind sehr viele Bilder vorhanden als Voransicht. Auf das Bild klicken, schon geht es los. 
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Da hat mich der Titel ein wenig irritiert und ich habe im Netz gesucht was es damit auf sich hat - des Rätsels Lösung: nichts. Einfach nur ein Titel, 16 Month Calendar - Cute Gift Idea for quilting lovers Women and Men. Dass Quilten unisex ist sollten eigentlich alle wissen, auch diejenigen die einen Kalender kaufen. Demnächst kommt noch die Anmerkung Diverse dazu - man kann´s ja auch übertreiben. Nett ist er, und hält 16 Monate frisch. 

Was das jetzt mit der Brandsalbe zu tun hat, beim Bügeln von den Kleinteilen zu lange die brennenden Augen geschlossen und jetzt auch noch versengte Fingerspitzen.
Habe ich erwähnt, dass wir unseren Urlaub heuer extrem verkürzen und nur ein paar Tage von Hl. Drei Könige über das Wochenende rasten und ruhen und uns versuchen etwas Gutes zu tun? Also nicht wie üblich schon am 31. sondern erst ab 6.1., und am 10.1. sind wir wieder erreichbar.

Und jetzt bleibe ich ganz brav sitzen - wer weiß was ich sonst noch aus der Hausapotheke brauche :)

Waren das die kürzesten Weihnachten?

 Zack, vorbei! Das waren gefühlt die kürzesten Weihnachten an die ich mich erinnern kann. Also morgen wäre ich dann soweit mich auf einen Weihnachtsfeiertag einzustimmen, der 25.12. wäre nett, nur der Kalender macht nicht mit.

Morgen geht es wieder los, bloß es hat überhaupt noch nicht aufgehört. Kaffee, ein paar Stiche, dann ab in den Versand, gegen Mittag die erste Fahrerabholung. Es stehen noch 60 Kilo Stoff unausgepackt dort, dann noch zwei Serien mit Reprostoffen auch noch nicht ausgepackt. Und der Country Rose Club ist so gut wie fertig und braucht noch ein wenig Schrumpfung - wenn die kb zu viel sind, dann mögen uns sehr viele Emailkonten nicht. Die neue Minibox ist dann auch schon im Zuschnitt, wird uns langweilig? Sicher nicht, also mir ganz besonders nicht. Morgen bin ich alleine, fürchten werde ich mich nicht :) 

Wir hatten heute Schnee, wir bezeichnen das zwar nur als "Geflankel", weil richtiger Schnee sieht hier anders aus. Aber immerhin, es riecht herrlich nach Schnee. 

Mein spezielles Nähdurcheinander, das derzeit am Küchentisch seinen Platz hat. Das war die noch sehr düstere Morgenstimmung, irgendwie wurde es heute ziemlich spät halbwegs hell. 


Was lese ich an diesem superkurzen Wochenende - ein Glücksgriff, zufällig weil ich den Autor kenne und nichtmal geahnt habe dass er dieses Buch geschrieben hat, ich kannte nur seine "Schräglage" als Buch. Also zugreifen und nicht bereut. Es ist sehr speziell, beschreibt einige Fälle in seiner klinischen Laufbahn und er hat derzeit eine Praxis für Psychiatrie in München. 

Also ab mit mir vor den Kamin, ein paar Stunden hat der Tag noch. Irgendwer muss diese Feiertage einfach geschluckt haben, mir fehlt da ganz schön viel! 

Jetzt sieht er wieder vernünftig aus, der Blog ... wo alles vorbei ist

 Einmal hatte er grüne Schrift, dann pinkfarbenen Hintergrund. Dann tagelang kompletten Ausfall, die Blogposts waren da aber partout nicht dazu zu bewegen sich auch zu zeigen. 

Jetzt ist der Webshop wieder zu sehen, die Tutorials, die Buchtipps und irgendwie habe ich mich während der Adventszeit auch wieder an den Blog gewöhnt. Was jetzt die Nicht-Facebookuser vielleicht ein wenig freuen wird, den Blog lassen wir nicht mehr einschlafen, den pflegen wir weiter.

Bei einem Blog weiß man eben nie, ob überhaupt jemand vorbeikommt oder nicht, man muss die Statistikzahlen befragen und dann sieht man plötzlich, da waren ja wirklich eine Menge Besucher! Also machen wir weiter, ich denke Themen gibt es genug.

Ich nähe gerade, von Hand weil ich lieber soziales Nähen momentan bevorzuge und die Hunde nicht ins Nähzimmer dürfen, die Minibox von Dezember. Es ist extrem entspannend und ich glaube nicht, dass es mit der Maschine wirklich um so viel schneller geht denn diesmal ist Präzision gefragt. Der muss passen, sonst wird es windschief. 

Ich warte noch ob alle Boxen gut ankommen, falls ja gibt es noch zwei Dezember-Schnupperboxen dann im Webshop. Aber da muss man noch ein wenig zuwarten, da ist noch einiges unterwegs das am Montag ausgeliefert wird.

Ich nenne diese Blogeinträge jetzt "Tagebuch", in einer Facebookgruppe fiel das Wort für die Adventpostings und das gefällt mir ganz gut. Also, liebes Blogtagebuch, heute war ein gar nicht so fauler Tag. Der Club wird auf die Beine gestellt für Dezember, der Blog ist repariert, der Webshop auch ein wenig aufgeräumt, was man als Besucher des Webshops nicht bemerkt, wir aber schon. Und es wurde und wird genäht, viel mehr passiert heute nicht mehr. Quiltmum bekocht uns während der Feiertage, die Zeit bleibt hier also für alles mögliche übrig. Und meine neueste Anschaffung, einen Wischroboter, quäle ich jetzt schon seit ein paar Tagen. Zwei Hunde, eine Katze, zwei Männer .... ? Und es ist Winter, jetzt schneit es gerade bei uns. 

Völlig unquiltiger Tipp - wenn jemand Lust auf so ein Teil hat, es ist absolut herrlich jemandem beim Putzen zuzusehen. Aber nehmt einen mit getrennten Behältern für sauberes und schmutziges Wasser, ich möchte nicht dass er mit dem gleichem Nass die Räume hier wischt. 

Das Paneel ist sehr groß, 91 x 110 cm mit 9 kleineren Paneelen. Auf das Bild klicken, dann landet Ihr im Webshop.
Noch etwas zum Webshop - wir haben keine dunklen Paneele mehr, aber helle noch einige. Der Unterschied wird weggeschnitten, ernsthaft. Es sind die gleichen Paneele, nur die "Sashings" sind anders gefärbt.

Wir lesen uns wieder - und genießt die Weihnachtszeit!

Eure Roswitha