Quiltwinter - Tag 14

 Das sind jetzt nicht Hermann und Dorothea, die beiden aus unserem heutigen Block.

Aber jeder braucht ab und zu eine Umarmung und die beiden passen so wunderbar zu "Ende gut - alles gut", dem Thema unseres freien Samplers.


Und den neuen Block zum Sampler gibt es HIER zum Downloaden - samt Hermann und Dorothea, denn dort wohnen sie gerade. 

Wem die ersten acht Blöcke fehlen, der kann sie hier am Blog downloaden. 

Noch eines zu unseren Shop-Newslettern. Wir versenden sie selten, man bekommt also keine Überdosis. Nur da befinden sich eben auch die Links zu diversen freien Mustern, und für unsere registrierten Kunden (es gibt keinen Bestellzwang - nur das Häkchen für Newsletter muss aktiviert sein) gibt es immer auch schon Pre-Sales, ein kleiner Vorsprung bei Angeboten. 

Wir haben in den letzten Wochen viele unbenutzte Kundenregistrierungen gelöscht, Datenschutz, wir nehmen das sehr ernst. Wer also weiterhin den Newsletter erhalten möchte, der braucht ein bestehendes, neu angelegtes Kundenkonto. Das wir, wie ihr merkt, sehr sorgsam behandeln. 

Also - Ende gut - alles gut - Block 9! Nur mehr drei fehlen uns, und die kommen jetzt noch in unserem Quiltwinter, der bis zum 31.12.2025 läuft und nichts mit dem Adventkalender unseres Shops zu tun hat.  


Die Blöcke sind alle mit Label gekennzeichnet - hier unten direkt bei dem Beitrag ist "Ende gut - alles gut" benannt. Wer das nicht findet - HIER geben wir einen direkten Link zu allen Blöcken am Blog, die bisher erschienen sind.



Quiltwinter Tag 13

 


Aufwärts geht es, die Stufen in die Höhe, unseren Wintergnomen hinterher.
Der heutige Tag bringt uns einen richtigen Weekender, ein Quilt (zugegeben, eher ein Top), das man an einem Wochenende nähen kann. 
Und wer einen etwas üppigeren Stash hat, der kann sofort loslegen ohne Vorbereitung. Wichtig ist dabei nur das Farbschema, der Quilt ist verlockend ihn einfach tralala drauflos zu nähen, aber ein wenig Planung schadet ihm nicht. 

Viel Spaß beim Nähen! 
... den Quilt habe ich übrigens das erste Mal vor 25 Jahren genäht, Karopapier war schon immer mein bester Freund! 



Quiltwinter Tag 12

 

Heute beschäftigt sich unser Christkind im Quiltwinter mit einem Puzzle. Und wir puzzeln auch! 

Potholder-Quilts - Was ist das überhaupt?

Ein Potholder ist ein simpler Topflappen, nicht mehr und nicht weniger. 

Potholderquilts sind lange überlieferte, zusammengepuzzelte Quilts die von vielen Frauen gleichzeitig angefertigt wurden in Portionen. Jede nähte einen kleinen, fix und fertigen Quilt und brachte ihn zu einer Sammelstelle. Dort wurden die kleinen Quilts dann zusammengenäht zu großen Quilts und, als älteste Überlieferung, in Bürgerkriegszeiten in den Vereinigten Staaten von Amerika an Soldaten ausgegeben. 

Warum ist das jetzt für uns so praktisch.

·         Nix ist fix – oder, die Größe des Projekts ist variabel und entwickelt sich beim Nähen. 

·         Alles ist fertig – es gibt nichts mehr was zu tun wäre. Nach jedem angenähten weiteren Potholder ist der Quilt fertig. Theoretisch. Man entscheidet bei jedem Quadrat natürlich auch die Form des Quilts, viele abstehende Quadrate die wie kleine Ohrläppchen aussehen wären jetzt vielleicht auch nicht wünschenswert. 

·         Auf und davon – man kann alles nähen wo auch immer man ist. So lange es bequem ist 😉 

·         Was man hat, das nimmt man – der absolut perfekte Scrapquilt, und man weiß, ich liebe Quilts die nicht vorhergesehen entstanden sind. 

Alles Nähere dazu in der folgenden Bilderanleitung – viel Spaß mit dem Tutorial!

Die besten Ergebnisse erzielt man wenn man sich doch vorher einige wenige Gedanken macht – vor allem was Art und Beschaffenheit der zu verbindenden Blöcke betrifft.

 

Sie sollten gleich groß sein, das heisst eigentlich müssen sie wirklich die gleiche Größe haben. Ob man jetzt Samplerblöcke eigens anfertigt, UFO-Blöcke schon am Stapel hat oder auch Blöcke mit einem Rand auf die passende Größe bringt, es muss alles ein einheitliches Maß haben. Ob das jetzt allerdings quadratisch oder rechteckig ist, das ist nicht das Thema. Die Seiten, die man zusammensetzt sind gleich groß  - FAUSTREGEL.

Zwei Blöcke, gleiche Größe, die schon fix und fertig sind.

 

Das heisst: jeder hat Top und Rückseite mit Vlies versehen, ist gequiltet, und hat ein einfach gelegtes Binding rundherum. Einfach deswegen, weil diese Ränder keine Strapazzonen sind. Man kann natürlich auch ein doppelt gelegtes Binding verwenden, nur könnte das etwas wulstig aussehen und das ist nicht erwünscht.

(einfach gelegt = ein Streifen wird füßchenbreit angenäht, umgefaltet, angenäht. Doppelt gelegt = ein Streifen Stoff wird zuerst gefaltet, gebügelt, dann angenäht in doppelter Stoffstärke und an der Rückseite händisch gesäumt) 

Worauf muss man beim Material achten: Das Vlies sollte möglichst gleich sein, von der Qualität, dem Verhalten und der Waschtauglichkeit.

Der Einfassungsstreifen soll kein locker gewebter Stoff sein, sondern in guter Patchworkqualität, sonst treiben die Handstiche die Gewebefäden auseinander und es entstehen Löcher. Bei Stoffen in Quiltshopqualität ist das auszuschließen.

Ein letzter Check – sind beide Blöcke gleich hoch? Ist das Vlies in beiden Blöcken wirklich so ähnlich, dass nicht ein Block wie ein Berg aussieht? In unserem Fall ist alles in Ordnung, es ist das gleiche Vlies in beiden Blöcken.





Zum Faden, selten bei einer Technik ist der Nähfaden so wichtig wie hier. So reissfest wie möglich! Handquiltgarn ist optimal, dazu eine Nadel deren Öhr nicht den Faden durchschubbert. 

Mehr Anforderungen hat man nicht, außer dass es farblich passend sein sollte um die Naht unsichtbar zu machen. Da können viele Handquiltgarnreste aufgebraucht werden, für eine Naht braucht man meist nur eine einzige Fadenstrecke. 




Die Blöcke rechts auf rechts auflegen und hier gibt es einen Trick.

Der Block kann noch so akkurat sein, es gibt immer wieder Seitenteile die besser zueinander passen als andere (falls es vom gepatchten Muster her passt natürlich). Also dreht den Block vorher so lange, bis ihr die perfekten zwei Seiten gefunden habt. Das sind ein paar Handgriffe und ihr erhaltet eine wunderschöne Naht.

 Wir starten mit einem kleinen Knopf im Faden, der wird im Binding versenkt und die Nadel taucht nähbereit aus der Oberkante wieder auf. Es kann losgehen! 

….. noch nicht ganz 😉

Noch eine Anmerkung dazwischen, die Blöcke können gemixt werden, egal ob handgequiltet oder maschinengequiltet.

Aber eines ist wirklich wichtig – das Vlies soll bis in den Außenbereich des Bindings liegen. Also kein „hohles Binding“, das Binding soll gefühlt wirklich mit Vlies voll sein wie es sich gehört.


Der nächste Trick beim Potholderquilt mit zwei Vorteilen.

 Zuerst, wo ist der Trick? Man faltet jeden Block genau in die Hälfte und dort ist Nähbeginn, von innen nach außen. Man stellt bei BEIDEN Blöcken die Mitte fest, dort setzt man die ersten Stiche. Die Nähtechnik ist gleich wie beim Englischen Paper Piecen (Hexagontechnik), nämlich Überwendlingstiche. Man kann variieren was die Stiche betrifft, ich bin über die Jahre bei den Potholderquilts sehr zufrieden mit den Überwendlingstichen.

Und der Vorteil wenn man in der Mitte beginnt, falls wirklich einmal eine Naht auseinandergehen sollte, dann klafft da nicht ein Riesenloch, sondern es ist immer nur eine halbe Strecke.













Der Überwendlingstich in Riesenformat – die Blöcke mit den Fingern zusammenhalten und mit der Nadel durch die Blöcke, und eventuell erwischt man auch noch Vlies, durchstechen. Man sieht ich habe nicht wie bei einer Applikation nur einen Gewebefaden erfasst sondern etwas mehr, 2-3 Gewebefäden sind optimal. Es soll ja auch strapazfähig sein, aber trotzdem keinen Wulst machen. Wer unsicher ist der klappt dazwischen die Teile einmal auf, streift mit dem Fingernagel entlang (das ist das einzige Bügeln das hier erlaubt ist – denkt an das Vlies!) und sieht sich sein Wunderwerk an. Der weisse Punkt ist kein herausstehendes Vlies sondern ein Punkt am Tupfenstoff.





So sieht die fertige Naht aus, als wäre da überhaupt keine. Die Blöcke sind gleich hoch, die Naht liegt flach, die Quilterin ist zufrieden.







Hätte man jetzt Lust auf einen schnellen Tischläufer aus zwei Blöcken, das wäre es bereits.

Will man mehr, dann setzt man Quadrate in Sektionen zusammen, oder man setzt Reihen an oder …. Man macht einfach was man will. Die Methode ist klar, es wird Block an Block genäht wie bei normalen Tops, nur in dem Fall näht man lauter fertige kleine Quilts aneinander.

 Man kann ----- die Blöcke nähen, unabhängig vom Nähplatz. Man kann sie quilten, gleich mit der Hand (die paar Stiche sind wirklich flott – man kann sich aber natürlich auch verkünsteln!), man kann sogar wunderbare Handquiltmotive auf einzelne Muslinquadrate setzen und dann den Quilt als geschummelten Wholeclothquilt wachsen lassen. Mein Tipp: bei einem Tischläufer oder Wandquilt ausprobieren und testen, ob man die Technik liebt. 

Es ist ein Puzzle aus vielen fertigen Teilen

Empfehlen würde ich Euch auf jeden Fall einen klassischen Überwendlingstich zu verwenden. Da kommen mehrere Gewebefäden ins Spiel und insgesamt wird alles haltbarer. Und die Anzahl der Stiche nicht zu sparsam verwenden - nicht heften, sondern nähen! Viel Spaß mit dieser wirklich alten Technik, die so viel Komfort bringt! 



Quiltwinter - Tag 11

 Heute lernen wir das Buchstabieren! 

Können wir schon? Aber diesmal sind es Stoffbuchstaben. Gedacht in unserem Quiltwinter statt der üblichen Papieranhänger für Geschenke, diesmal die Anfangsbuchstaben der Beschenkten auf Stoff zu verewigen und da schon ein kleines Geschenk damit anzubringen. 

Dazu brauchen wir nur ein paar Stoffreste und ein wenig Vlies.

Wer Familienmitglieder mit gleichen Anfangsbuchstaben hat? Keine Sorge, auch daran ist gedacht. Nehmt doch einen Themenstoff mit einem eindeutig erkennbaren Druck. Für einen Radfahrer den Stoff mit Fahrrädern, für den Katzenmenschen die Miezen, oder für die Froschfreunde ... naja. Eben. Seht ihr, das ist absolut kein Drama gleiche Anfangsbuchstaben in der Familie oder unter Freunden unter dem gleichen Baum zu haben. 

Wer ein Alphabet für alle Fälle braucht - hier kommt ein Link der sofort in einer pdf Datei öffnet. Es ist ein externer Link, diesmal keine Drobox. Ich habe ihn zweimal prüfen lassen, er ist von uns aus in Ordnung. 

https://www.bethanylynnemakes.com/wp-content/uploads/2024/11/Alphabet-for-Fabric-Letters_Bethany-Lynne-Makes.pdf

Und wie das aussieht? Entzückend! Geht auch später als Lesezeichen, nehmt dafür vielleicht kein hochbauschiges Vlies sondern ein verdichtetes Vlies z.B. Thermolan oder Belco (das klebt auch gleich) und dann die übliche Zackenschere. Es geht aber auch ohne "pinky" Scheren. 


Total einfach! Übrigens auch eine nette Idee zum Nähen mit Kindern, vielleicht für den nächsten Kindergeburtstag? Es ist ja nicht jeden Tag Weihnachten! 


Quiltwinter Tag 10 - wer braucht sie nicht, die last Minute Geschenke


 Auf den letzten Drücker, die letzte Minute, man erwarte sich von uns etwas Selbstgenähtes! Selbstverständlich - da kommt er, der Alles-an-einem-Stück-Gnom. Er ist mit Paper Piecing so gezeichnet, dass es wirklich ein einziges Stück ist. Kein Stückeln, kein Zusammennähen von Teilen, Bei Teil 1 geht es los. Einzig die runde Knollennase, die muss man applizieren - das geht aber mit Vliesofix und Knopflochstich mit der Maschine wirklich ruck zuck. 

Ihr könnte ihm auch gern eine ovale Nase verpassen - und auch Topflappen in Serie für alle Freunde und Bekannte nähen. Block nähen, mit Vlies und Rückseite versehen, quilten nach Lust und Laune, Biding dran -- und Hurra, die Gnomwelt hat wieder um einige Gnömchen Zuwachs bekommen. 

HIER geht es wieder zum freien Muster - 


..... und Nachts, wenn alles schläft, vermehren sie sich am allerbesten! Da flutschen sie mit Tempo aus der Nähmaschine :) 

Quiltwinter Tag 9 - Schnippel di schnipp!

 Heute wird geschnippelt! Und ein paar Tipps weitergegeben - also nicht gleich umdrehen wer meint, absolut kein Handnäher zu sein. Vielleicht ist ja doch etwas dabei. 


Man kann natürlich Papierschablonen kaufen, die aber in der gleichen Größe wieder zu erhalten oder aber zu dem Zeitpunkt, wo man sie gerade braucht, das ist ein anderes Kapitel. 

Ich bin schon vor langer Zeit dazu übergegangen Stanzen zu sammeln. Es fällt einem auch immer wieder das richtige Papier in die Hände - ein Test ist wirklich ratsam, ich bevorzuge 200g Papier oder für manche Stanzen 250g Papier. Beide Sorten sind in dem Link untergebracht, der auch die Stanzen beherbergt. 

Warum Amazon - nicht, damit Ihr dort jetzt kauft sondern es gibt keine Möglichkeit so viele Stanzen von Firmen zu betrachten wie dort. Die unterschiedlichsten Hersteller, allen voran Rayher ist sicher bekannt. Dazu nicht nur die eine, die in der Liste abgebildet ist sondern geht gerne einmal auf den Link und wundert Euch dann, so wie ich, wie viele Größen da auf einmal auftauchen! 

Was bei mir immer benutzt wird: Hexagonstanzen in verschiedenen Größen. Dazu Kreise, in den verschiedensten Abmessungen, bis zu 8 cm, dazu dann dickes Papier. Die Hersteller geben auch die maximale Papierstärke an - und ich habe im Urlaub auch schon Frühstückskarton zerschnippelt, alles ist möglich, weil die Stanze zufällig dabei war und es mich überkommen ist. 

Man muss auch nicht unbedingt applizieren (die Herzstanzen sind bei mir im Dauereinsatz), man kann auch scrapbooken, man kann Quiltnotizbücher verzieren und was ich wirklich raten würde: sobald man sich eine Stanze zugelegt hat, gebt ihr eine Nummer und nehmt ein kleines Notizbuch, klebt eine Papierschablone ein und verseht sie mit der identen Nummer. Denn mit der Zeit könnte das ein Durcheinander werden. 

Praktisches Quiltzubehör - HIER GEHT ES ZUR LISTE - KLICK -  einen Account hat loggt sich besser ein, da sieht man mehr. Wer nicht, das ist überhaupt kein Thema, die Auswahl sieht man auch so. 

Und es findet sich auch immer jemand, der die Stanze schnappt und Hexagone, Quadrate, Kreise, Herzen ausstanzt. Eigentlich vermehren sich die wirklich von alleine! Noch ein Tipp: nehmt bunte Gläser aus dem Dekobereich, füllt die Gläser damit - es sieht wirklich hübsch aus.

Nochmal - der Link zu Amazon ist deshalb gewählt, weil ich sonst dutzende Einzellinks hier posten müsste. Nehmt einen Artikel und die Welt der Stanzen tut sich auf! Ich verwende nur selbstgestanzte Formen der aufgezählten Shapes und bin damit total unabhängig geworden. 




Quiltwinter Tag 8

 Heute lassen wir das Christkind weich landen, es geht um Kissen! 

Und dabei geht es nicht um eine Anleitung, sondern ein Tutorial. Das beschäftigt sich mit Folgendem: 

  • Block vorhanden - soll aber on point in ein  größeres Top gesetzt werden (z.B. 55 x 55 cm)
  • wir holen die Mathematik aus dem Kissentop heraus
  • es gibt wenig Platz zum Arbeiten, daher nur eine Schneidematte mit den klassischen Maßen 60 x 90 cm und ein Lineal 60 x 15 cm
Wie kommt jetzt also unser fertiger Block in das Riesenkissen? Das unglaublich toll zum Kuscheln ist - es muss nicht immer 40 x 40 cm sein (Innenkissen gibt es z.B. bei IKEA). 

Erster Schritt - Der Block muss quadratisch sein. Das Kissen ist ausgewählt und zuerst werden Streifen genäht, bis man die Größe des Kissens (inkl. Nahtzugabe und ein wenig Zugabe für alle Fälle) erreicht hat. 
  • Anders als bei Kissen mit fixen Angaben legen wir hier unser Top immer wieder auf das Kissen, man misst nicht - man testet während des Nähens die Größe. Hier haben wir bereits unser Innenkissen + Zugabe erreicht, wir können also mit den Rändern, die wirklich rundherum genäht werden, aufhören und uns den Dreiecken widmen die noch unbenäht sind.


  • Nächster Schritt - wir setzen an jede Seite einen neuen Streifen, aber nicht mehr in der kompletten Länge des Kissenrands sondern nach Gefühl um ein Stück kürzer. Aber Achtung - lieber ein Stückchen mehr als zu wenig! Man hat den Dreh aber nach dem zweiten Streifen schnell heraus. Man kann auch Streifen in verschiedenen Breiten verwenden, Scraps, alles was sich findet. Man sieht die Streifen werden immer kürzer und kürzer - mein Tipp: immer alle vier Dreiecke benähen - nicht eine Seite ausfertigen und dann an die nächste Seite gehen


  • Warum nicht eine Seite nach der anderen benähen? Wir legen als unsere zu benähende Schablone immer wieder das gewählte Innenkissen darunter. Nur so sieht man, wie man auf allen vier Seiten den verbliebenen Platz schrumpfen lässt und um wieviel (geschätzt - nicht gemessen) man die Streifen ab jetzt kürzer nähen kann. Oben und unten links noch immer ein Teil des Innenkissens zu sehen, es ist aber auf allen vier Seiten noch herauslugend.

  • Jetzt wird es spannend - das Innenkissen ist mit den Eckdreiecken so gut wie fertig benäht - das kleinst Eck heben wir uns auf (das hat sich bewährt)
Mit dem 60 cm Lineal und einer Standardschneidematte haben wir trotz des großen Tops unser Auskommen. 
Wir suchen die längste 45 Grad Linie, die auf der Schneidematte eingezeichnet ist - die also am allerlängsten über die Matte gedruckt ist - und bei der bleiben wir. Dort legen wir jetzt einmal, Daumen mal pi, unser Top auf die Matte.


  • Und wie wissen wir jetzt, wieviel wir am Top wegschneiden? Das Top am Kissen auflegen und mit einer Stecknadel (oder wer mutiger ist sofort geschätzt) aus"messen", wieviel Überstand wir brauchen. Bei meinem Top sind das 2 cm von dem mit dem Fingernagel gezeigten Punkt, die ich eingeplant habe, nachdem ich das Top am Kissen noch einmal kontrolliert hatte. Und bei diesen zwei Zentimetern lege ich das 60 cm Lineal an, das ist mein Referenzpunkt. 


  • Jetzt gemeinsam mit der vorigen Abbildung wird die 2 cm Markierung so lange auf der Matte langsam, sorgsam verschoben bis sich die 45 Grad mit der Markierung bei 2 cm treffen. Ausprobieren - das ist ganz einfach wenn man es vor sich liegen hat! Alles nochmals kontrollieren - bei mir 2 cm Marke und bei uns allen die 45 Grad Linie auf der Matte, auf die das Lineal jetzt genau ausgerichtet wird. Und dann -- schneiden! 



  • Und so geht man rundherum - jetzt wird es immer einfacher! 


  • Alles fertig, alles im Winkel, was noch fehlt sind die Eckdreiecke. Die werden größer zugeschnitten als benötigt. Platz schafft Vertrauen in rechte Winkel! 


  • Das ist jetzt ein anderes Lineal, das man hier nicht verwenden muss, es geht mit dem 60 cm Lineal auch genau so gut, ich verwende eigentlich sowieso immer nur drei Lineale - das ist eines davon. Ein quadratisches Lineal von Omnigrid, zum Abgleichen ideal (ansonsten fehlen dabei wirklich die 0,25 cm Linien - aber man gewöhnt sich daran weil es wirklich Quadrate unglaublich akkurat bearbeiten lässt. 



  • Das Top ist fertig - und wirklich akkurat quadratisch. Mit Vlies und Rückseitenstoff zum Sandwich verarbeiten, quilten nach Lust und Laune. 

Ja, und es ist wirklich so einfach wie es aussieht - so ist das Kuschelkissen riesig und kann benutzt werden!
Also ganz einfach, trotz Streifen, auf einer durchschnittlichen Matte mit einem ganz normalen Lineale und einer Menge Streifen und Streifenresten (nicht unterschätzen - da wird man ordentlich Stoff aus dem Vorrat los).


Quiltwinter - Tag 7

Heute kommen ganz liebe Grüße aus Passau - ich habe ein paar Stunden Auszeit und bin am Montag wieder frisch durchgelüftet im Shop. Falls Ihr Fragen habt, ab Montag bin ich wieder da, ich sehe hier keine Emails. 

Rosalita war eine Repro-Minibox und ich habe den Quilt mit verschiedenen Stoffen schon dreimal genäht. Er ist nämlich so flexibel, auch in der Größe, dass er perfekt auf Tische, Wand (im Nähzimmer!) und in Körbe passt und außerdem noch total einfach zu nähen ist. 


Viel Vergnügen biem Nähen, habt einen schönen Sonntag und genießt was Euch gerade Freude macht! 
(ich verderbe mir heute sicher den Magen, aber diese handgemachte Schokolade auf der Terrasse über den Dächern von Passau ... nur so ein kleiner Tipp für Euch nebenbei!)



Quiltwinter - Tag 6

 


Worum geht es heute? Um Sport! 
Nein, sicher nicht. Also lasst Euch überraschen, das Muster ist ganz neu, man kann es zerstückeln, verwenden wie in der Anleitung, völlig frei und losgelöst. 



Quiltwinter - Tag 5

 


Heute wird weder genäht noch gestickt – heute gibt es eine Verlosung.

Und zwar ohne Bedingungen, ohne Kaufangebote, ohne versteckte Rabattschlacht. Kein „-25 % am Montag, -30 % am Dienstag“, sondern einfach eine kleine Freude im Quiltwinter.

Wir verlosen drei Packungen unserer Country Rose Minibox –
wahlweise in der Patchworkvariante (unsere hochwertigen Patchworkstoffe mit wechselnden Themen)
oder in der Reprovariante für alle, die Reproquilts lieben.

Mitmachen ist einfach:

Eine E-Mail an bestellung (at) countryrose punkt at schicken,
im Betreff „Quiltwinter“ notieren und dazuschreiben, welche Variante gewünscht wird.

Die Verlosung läuft bis heute Mitternacht, 5.12.
Am 6.12. werden die Gewinner:innen verständigt.

Wer bereits ein Minibox-Abo hat und gezogen wird, bekommt die nächste Box kostenlos.

Viel Glück – wir drücken die Daumen.




Tag 4 - Quiltwinter 2025

 Was haben Gänse und Engel gemeinsam?

Mehr, als man auf den ersten Blick denkt – zumindest heute in unserem Quiltwinter.

Für den aktuellen Tag widmen wir uns einer Technik, die in vielen klassischen Quilts ihren festen Platz hat: Redwork-Stickerei. Ein kleiner Spruch, in einfachem Stickstich umgesetzt, wird schnell zum Blickfang – ob als Küchenwandbehang oder als dekoratives Detail an einem Wandquilt.

Gerade im Winter ist Redwork eine wunderbare, ruhige Beschäftigung.

Den Spruch findest du hier als Vorlage zum Ausdrucken. Am besten mit einem weichen Bleistift zart durchpausen: Oft reicht es völlig, den hellen Stoff direkt auf den Ausdruck zu legen. Alternativ funktioniert das Fenster – oder ganz komfortabel ein Lightboard.

Und HIER wieder bei BITLY zum Downloaden (eine Anmeldung bei Dropbox ist nicht notwendig)

https://bit.ly/GansimQuiltwinter


Wir lesen uns morgen wieder!




Tag 3 - Quiltwinter 2025

 


Sir Plumfrost wünscht allen einen schönen Tag! 
 
Was hat ein Schneemann mit Mohnblumen, Rentieren, Landschaften, ganzen Universen, Regenbögen, Teddybären und Co zu tun? Unglaublich viel, wenn es um Paneele geht. 

Jeder mag sie, beinahe jeder kauft sie, und wie weiter? Natürlich wäre ein Wandbehang eine Möglichkeit, aber wie schafft man aus einem Paneel in Standardgröße einen großen Quilt, der nicht nur ein paar Ränder rundherum sein eigen nennt.

Das Muster "Mit Liebe zum Paneel" hat passend einen Schneemann als Paneel heute dabei. Der Quilt ist aber wie in der Anleitung sehr genau beschrieben ist unglaublich viel Potential. Sogar die Blöcke können "entsternt" werden und andere Blöcke eingesetzt. 

Wie das alles funktioniert um wahlweise eben Mohnblumen, Landschaften, Regenbögen usw. als Paneel einzusetzen, das wird in der pdf Anleitung erklärt und mit allen Zuschnittmaßen versehen ist es wirklich kinderleicht (für Quilter mit ein wenig Erfahrung - wer Blöcke nähen kann, der schafft auch das ganz locker). 
Der Quilt bringt es auf eine stolze Größe von 150 x 200 cm.



Quiltwinter - 2.12.2025

 Schon einmal Blüten gefaltet? Wir schließen an das gestrige Thema an, denn diese Motive lassen sich in allen Größen herstellen, es ist wesentlich einfacher als es auf den ersten Blick aussieht und wichtig ist nur langsam, Schritt für Schritt vorzugehen. 

Es klappt auch hervorragend mit Dekostoffen, besonders wenn sie sich scharf falten lassen. Also "bockig" ist diesmal erwünscht! Es können Riesen werden oder Zwerge, es können Nadelkissen werden - davon habe ich Dutzende verschenkt - oder eben richtige große Kissen, im Winter muss man auch schon mal an den Sommer denken. 

Viel Spaß beim Falten - der Bilderkurs hat 8 Seiten, wer ihn schon hat gerne nochmal abspeichern, er ist komplett überarbeitet,  die Abbildungen sind sehr groß und lassen sich am Bildschirm (da empfehle ich nicht das Smartphone sondern Tablet aufwärts) enorm vergrößern, da sieht man jeden Stoffaden. 

HIER geht es zum Link - über bitly, eine seriöse Plattform und unsere Muster liegen geschützt auf Dropbox. 

https://bit.ly/Bluetenkurs

Der Link ist nur bis Ende des Monats frei verfügbar - dann ist er wieder Teil des Webshops und gehört zu einem dort verfügbaren Muster.