Heute wird weder genäht noch gestickt – heute gibt es eine Verlosung.
Und zwar ohne Bedingungen, ohne Kaufangebote, ohne versteckte Rabattschlacht. Kein „-25 % am Montag, -30 % am Dienstag“, sondern einfach eine kleine Freude im Quiltwinter.
Wir verlosen drei Packungen unserer Country Rose Minibox –
wahlweise in der Patchworkvariante (unsere hochwertigen Patchworkstoffe mit wechselnden Themen)
oder in der Reprovariante für alle, die Reproquilts lieben.
Mitmachen ist einfach:
Eine E-Mail an bestellung (at) countryrose punkt at schicken,
im Betreff „Quiltwinter“ notieren und dazuschreiben, welche Variante gewünscht wird.
Die Verlosung läuft bis heute Mitternacht, 5.12.
Am 6.12. werden die Gewinner:innen verständigt.
Wer bereits ein Minibox-Abo hat und gezogen wird, bekommt die nächste Box kostenlos.
Mehr, als man auf den ersten Blick denkt – zumindest heute in unserem Quiltwinter.
Für den aktuellen Tag widmen wir uns einer Technik, die in vielen klassischen Quilts ihren festen Platz hat: Redwork-Stickerei. Ein kleiner Spruch, in einfachem Stickstich umgesetzt, wird schnell zum Blickfang – ob als Küchenwandbehang oder als dekoratives Detail an einem Wandquilt.
Gerade im Winter ist Redwork eine wunderbare, ruhige Beschäftigung.
Den Spruch findest du hier als Vorlage zum Ausdrucken. Am besten mit einem weichen Bleistift zart durchpausen: Oft reicht es völlig, den hellen Stoff direkt auf den Ausdruck zu legen. Alternativ funktioniert das Fenster – oder ganz komfortabel ein Lightboard.
Und HIER wieder bei BITLY zum Downloaden (eine Anmeldung bei Dropbox ist nicht notwendig)
Was hat ein Schneemann mit Mohnblumen, Rentieren, Landschaften, ganzen Universen, Regenbögen, Teddybären und Co zu tun? Unglaublich viel, wenn es um Paneele geht.
Jeder mag sie, beinahe jeder kauft sie, und wie weiter? Natürlich wäre ein Wandbehang eine Möglichkeit, aber wie schafft man aus einem Paneel in Standardgröße einen großen Quilt, der nicht nur ein paar Ränder rundherum sein eigen nennt.
Das Muster "Mit Liebe zum Paneel" hat passend einen Schneemann als Paneel heute dabei. Der Quilt ist aber wie in der Anleitung sehr genau beschrieben ist unglaublich viel Potential. Sogar die Blöcke können "entsternt" werden und andere Blöcke eingesetzt.
Wie das alles funktioniert um wahlweise eben Mohnblumen, Landschaften, Regenbögen usw. als Paneel einzusetzen, das wird in der pdf Anleitung erklärt und mit allen Zuschnittmaßen versehen ist es wirklich kinderleicht (für Quilter mit ein wenig Erfahrung - wer Blöcke nähen kann, der schafft auch das ganz locker).
Der Quilt bringt es auf eine stolze Größe von 150 x 200 cm.
Schon einmal Blüten gefaltet? Wir schließen an das gestrige Thema an, denn diese Motive lassen sich in allen Größen herstellen, es ist wesentlich einfacher als es auf den ersten Blick aussieht und wichtig ist nur langsam, Schritt für Schritt vorzugehen.
Es klappt auch hervorragend mit Dekostoffen, besonders wenn sie sich scharf falten lassen. Also "bockig" ist diesmal erwünscht! Es können Riesen werden oder Zwerge, es können Nadelkissen werden - davon habe ich Dutzende verschenkt - oder eben richtige große Kissen, im Winter muss man auch schon mal an den Sommer denken.
Viel Spaß beim Falten - der Bilderkurs hat 8 Seiten, wer ihn schon hat gerne nochmal abspeichern, er ist komplett überarbeitet, die Abbildungen sind sehr groß und lassen sich am Bildschirm (da empfehle ich nicht das Smartphone sondern Tablet aufwärts) enorm vergrößern, da sieht man jeden Stoffaden.
HIER geht es zum Link - über bitly, eine seriöse Plattform und unsere Muster liegen geschützt auf Dropbox.
Der erste Tag beschäftigt sich mit "etwas", das extremes Durchhaltevermögen hat. Nämlich die Zirbe. Und bei uns dreht sich alles um die Zirbenspäne.
Zirbenspäne stammen aus dem Herz der Alpen, aus der langsam gewachsenen Zirbelkiefer, die bei uns einfach nur "Zirbe" heisst und bevorzugt in Höhen ab ca. 1500 m zu Hause ist. Dort, wo andere Bäume längst aufgegeben haben hält sie alle Temperaturen und Windlagen aus und genau das macht das Holz so widerstandsfähig und verpasst ihr den einzigartigen Duft.
Wo entstehen jetzt diese Zirbenspäne? In meistens kleinen Tischlereien, oft auch noch Familienbetriebe, bei denen seit Generationen die Zirbe verarbeitet wird. Warum Späne von diesen Betrieben? Es ist das klassische Hobeln, das Ergebnis sind weiche, geschwungene Späne die besonders lange den Duft halten.
Seit Jahrhunderten wird bei uns Zirbenholz für Betten, Stuben und Truhen verwendet. Ganz besonders gerne auch für Kinderbetten. Wichtig beim Kauf der Späne ist es, durchgeblasene Späne zu erstehen. Denn sonst hat man kiloweise Staub - und den sollte man besser vermeiden.
Ein Zirbensäckchen im Bett wärmt die Seele, so wird es überliefert. Der Schlaf soll sich bessern, im Trend liegen die Zirbensäckchen erst aber in den 2000ern, als Studien mit Herzfrequenz und Schlafqualität anfingen zu punkten.
Wie bringt man so ein Säckchen zum Duften? Natürlich erst einmal durch Bewegung, ein wenig aufschütteln - unseres hier ist ca. 25 cm im Quadrat und hat ein passendes Wintermotiv. Wenn es dann einmal weniger intensiv duftet legt man es eine Weile in die Sonne. Die Sonnenstrahlen kitzeln die ätherischen Öle wieder neu hervor, dazu eine Portion frische Luft und die Zirbe verströmt wieder ihren herrlichen Geruch. Und dann noch ein kleiner Trick, wenn die Zirbe wirklich schon lange im Haushalt ist das Säckchen an einer Stelle wieder öffnen und ein kleines (sehr kleines) Stück Vlies mit einem einzigen Tropfen Zirbenöl von bester Qualität dazugeben. Gut durchschütteln, und auf ein paar weitere Jahre mit ihm!
Zirbenspäne aus kleinen Tischlereien - die beste Form der Holzverwendung bis in die kleinste Hobelscharte! Näht Euch doch auch ein Zirbenkissen - und wir wünschen gute Träume!
..... heute posten wir schon zeitig, ab jetzt kommt es eher in den Abendstunden. Aber am ersten Tag wollten wir Euch nicht so lange warten lassen
Der Quiltwinter 2025 geht heuer einen ganz eigenen Weg. Es ist kein zusätzlicher Adventskalender, kein tägliches „Unbedingt dabeibleiben“, kein Mystery bei dem man dabeibleiben muss über einen ganzen Monat. Der Quiltwinter ist ein ruhiger, offener Quiltmonat – einfach virtuell dazusetzen, bei mir ist gerade der Kamin ganz fleissig und bemüht sich, es kuschelig zu machen.
Die meisten Beiträge stehen für sich alleine. Ich verrate jetzt absolut nichts, es ist jeden Tag ein "Mitlesen" und wenn etwas gefällt, findet man es später am Blog viel einfacher als bei Facebook, Instagram und Co, wo die meisten Inhalte einfach untertauchen.
Der ganze Quiltwinter spielt sich also am Blog ab – kostenlos, frei zugänglich, ohne Hürden. Reinlesen, später nachholen, zwischendurch abtauchen: alles möglich. Der Dezember bleibt damit entspannt. Es wird für einige auch Bekanntes dabei sein, vor allem bei den Tipps, aber ich bin überzeugt, dass auch ganz viel Neues auftauchen wird. Oder der eine oder andere AHA Moment.
Es wird Nähideen geben, Anleitungen, Tipps aus der Praxis, Tutorials, ruhige Videos (nichts Hektisches, das würde im Dezember ohnehin nicht passen) und diese kleinen täglichen Beiträge, die helfen, den Tag ein Stück ruhiger zu machen. Der Quiltwinter soll nicht „beschäftigen“, sondern entschleunigen.
Und wenn jemand andere Menschen in diesen Quiltwinter mitnehmen möchte, wächst der Raum automatisch mit – nicht als Social-Media-Kampagne, sondern als echtes Weiterreichen eines guten Moments. Wenn man uns also verlinkt, die Beiträge postet, was auch immer Euch einfällt dazu - wir freuen uns.
Ab 1. Dezember (wir wollen immer nachmittags die Beiträge veröffentlichen, also eher gegen Abend) hier am Blog!
Wir freuen uns und sind auch gespannt, wie der Quiltwinter2025 bei Euch ankommt!
Diesmal ist ein Teppich aus dem 11. Jahrhundert unser Thema des neuen Blocks.
Viel Spaß beim Nähen - und wie knapp es manchmal sein kann, dass Kunst überlebt!
Alle anderen Blöcke sind unter diesem Label ebenfalls frei erhältlich - viel Freude beim Nähen! Und sucht gerne bei Google dieses wunderbare textile Kunstwerk und versenkt euch eine Weile darin.
Der Wille war gerade da, nur unser Internet ist gerade sonderbar schwach, dass ich den Blogpost gerade nur über mein Smartphone mache und da kann ich jetzt die Datei nicht hochladen.
Aber der neue Block ist fertig, danke für eure Geduld, das Leben wie man so schön sagt und natürlich auch der Adventskalender haben uns gehörig aufgehalten dabei, aber dieser wunderschöne Quilt wird demnächst sehr, sehr zügig komplett fertiggestellt mit den kostenlosen Anleitungen.
Es ist wieder soweit - unser Pyjamashopping startet am Samstag, 20.9.2025 ab 19 Uhr und läuft bis Sonntag 6 Uhr früh
Der Warenkorb reserviert keine Stoffe, also besser mehrere Bestellungen abschicken, die wir dann hier im Versand zusammenfügen, als zu lange zu warten. Wir vergeben die Stoffe der Reihenfolge des Einlangens der Bestellung nach.
Was haben wir zu bieten - wir haben drei Farbgruppen, die verraten wir jetzt noch nicht, Wir haben saisonale Stoffe, alles was auch für Geschenke für Weihnachten für Gross und Klein wichtig ist oder für Adventmarktquilter. Wir haben Ballenware, Meterware, Fat Quarter Pakete, Paneele und wir haben GOODY BAGS! Das muss man groß schreiben, denn da haben wir uns wirklich verausgabt.
Diesmal sind die Goody Bags farblich kuratiert, das heisst man kann mit 1-2 neutralen Basics aus dem eigenen Stoffstapel diese Stoffe gemeinsam verwenden, sie passen herrlich zusammen. Pro Kunde haben wir auf zwei dieser Goody Bags limitiert, dann gibt es zwei verschiedene Farbzusammenstellungen.
Außerdem -- Garn Goody Bags, und noch ein Special Bag - das verraten wir euch dann morgen, heute sind wir schon fertig damit.
Dann haben wir noch eine Rubrik mit Sonderspecials --- also lasst euch überraschen! Aber morgen nicht zu lange warten, denn alles was ausverkauft ist verschwindet automatisch aus dem Webshop und wird unsichtbar.
Wir freuen uns auf Morgen! Im Pyjama, mit heissem Kakao!
Eure Country Rosen ... bitte beachtet, wir können maximal für 4 Wochen reservieren, für die Repro-Minibox geht es sich also locker aus, aber nicht für die PW Minibox als Zubesteller
Irgendwo ist immer Wahlkampf, flattert die Post voll mit Prospekten, Kugelschreibern und – ja, sogar mit textilen Give-aways. Manchmal sind es Stofftaschen, manchmal kleine Rucksäcke mit Zippfach. Praktisch? Ja. Hübsch? Naja. Spazieren gehen möchte man mit einem Parteislogan quer über der Schulter wohl eher nicht. Und trotzdem – wegwerfen? Das bringe ich nicht übers Herz. Stoff ist für mich nie einfach nur "Müll".
Mein kleines Beispiel
Ich habe vor einiger Zeit so einen Rucksack bekommen. Also eigentlich ganz viele. Nicht gerade ein Designerstück – aber die Verarbeitung war ganz solide. Mit einem einfachen Trick wurde daraus ein echter Begleiter: Ich habe ein Stück Stoff aus meinem Nähatelier zugeschnitten und über den großen Aufdruck appliziert. Wichtig ist dabei, die Ecken sauber zu verarbeiten und die richtige Größe zu wählen, damit es harmonisch wirkt.
Damit man jetzt nicht sieht, was genau sich dahinter verbirgt liegt meine Hand über der Werbeaufschrift. Jeder, der etwas verschenkt, möchte dass man damit wirbt -- das kann ich dann wirklich nicht "versprechen" und übrigens - ich nehme nicht alles was mir angeboten wird. Ich habe Hemmschwellen, aber das liegt bei jedem persönlich.
So geht’s Schritt für Schritt
Größe definieren – Zuerst einmal feststellen, was genau man verdecken möchte und damit neutralisiere möchte. Das hier ist ein Rucksack mit einem Zippverschlussfach somit ist das etwas diffiziler als die üblichen Leinenbeutel - und genau deswegen habe ich ihn ausgewählt für den Blogbeitrag
Größe abmessen – Der Aufnäher sollte etwas größer sein als der Schriftzug, damit nichts durchschimmert. Aber - aufpassen, dass man nicht zu knapp an die Ränder des guten Stücks kommt, denn sonst beisst man sich beim Aufnähen selbst in die Finger!
Bügeln! Und dabei schön vorsichtig sein, denn die Farbe ist meistens wirklich günstig gewählt und bleibt sonst am Bügeleisen kleben. Also entweder rundherum bügeln - wenn es nicht zu sehr verknittert ist - oder ein Backpapier darüberlegen. Sonst putzt man hinterher auch noch das Bügeleisen.
Kanten vorbereiten – Sobald man die Größe definiert hat, so wie bei mir bei einem schon beinahe antiken Kogut-Paneel aus der Altsteinzeit, wird gebügelt. In dem Fall ist es einfach, man nimmt einfach einen der gedruckten Ränder, der auf der Rückseite durchscheint, als Maß aller Dinge und setzt dort an - es wird ohne Aufwand akkurat.
Der nächste Recycling-Streich - Reste von Vliesofix. Da ich viel appliziere sieht mein Vliesofix meist aus, als hätten die Mäuse daran genagt. Das kann man jetzt schön zurechtschneiden und Streifen schneiden. Man kann auch andere Vliesofixreste verwenden - einfach RESTE.
Das sieht dann bei mir so aus - da sieht man das Größenverhältnis, ich spare nicht in der Breite aber in der Länge der Streifen. Warum --- das kommt im nächsten Bild.
Die Ecken bleiben frei - die Streifen werden nicht über die vier Ecken gebügelt, sondern die bleiben lose. Warum das so ist, das werdet ihr dann beim Applizieren des Stücks bzw. Paneels bemerken. Man hat schon akkurat gebügelt, das Paneel liegt also sauber da, die Vliesofixstreifen halten jetzt die gebügelten Ränder fest und das Papier wird abgezogen. Aber bitte erst, wenn alles abgekühlt ist.
Ab damit auf die Tasche und bügelapplizieren! Davon gibt es jetzt kein Bild, aber das ist einfach - zentriert es, dann bügelt ihr und dann ab damit unter die Nähmaschine. Je knapper appliziert wird, desto natürlich wirkt es und das Vliesofix hält alles zusätzlich auf dem Stoff fest. Ich bin bei meiner Husqvarna komplett nach rechts mit der Nadel, somit kommt ich auch supergut an dem Zippverschluss vorbei und ausserdem ist der Anschiebetisch natürlich entfernt, dann kann ich prima hantieren. Knappkantig aufsteppen, oder ihr könnt Ziernähte verwenden, oder was auch immer ihr Lust habt. Dadurch, dass die Ecken nicht geklebt sind, kann man ganz leicht mit einer Stecknadel (oder womit auch immer) die leicht vorstehenden Kanten hineindrücken -- und weg sind sie. Was nicht funktionieren würde bzw. nicht so einfach, wenn die Ecken bereits verklebt wären.
Und jetzt mal ehrlich - ist das nicht ein echter Gewinner? Den reisst man euch aus der Hand, natürlich ist es nicht ein extrem strapazfähiges Material, damit kann man nicht xmal die Einkäufe vom Markt nach Hause tragen, das geht mit den strapazfähigen Taschen allerdings sehr wohl (davon gibt es zu Wahlzeiten auch Hunderte, ungewollt und ungefragt an den Türschnallen hängend, man schnorrt also nicht sondern wird zwangsbeglückt).
Aber wenn ihr sorgsam damit umgeht, so wie ich z.B. mein Strickzeug darin aufbewahre, mal ein Buch und Spinnzeug oder natürlich Handnähsachen - dann lässt sich das jahrelang benutzen und als Werbematerial hätte das wirklich bald ausgedient. Das ist eine andere Form von Recycling -- es ist nichts kaputt, muss aber trotzdem kurz mal umgewandelt werden.
Es muss auch kein Paneel sein - Orphanblocks sind auch ein Hit! Ich hoffe, ihr zeigt auch mal eure aufgepeppten Taschen her, ich habe sicher noch einige Fotos von altgedienten, treuen Teilen die ich mittlerweile unglaublich liebe.
Sternenglanz und Federleicht – Quilt-Kit (ca. 50 × 50 cm)
Der traditionsreiche Feathered Star-Block in einer
unkomplizierten, aber wirkungsvollen Version: „Sternenglanz und Federleicht“
vereint klassische Quilttradition mit modernen Stoffen von Makower/UK.
Das Kit enthält:
alle Stoffe für die
Vorderseite (Makower/UK)
Binding und
Rückseite (von Edyta Sitar, Makower/UK)
ausführliche
Anleitung (Deutsch, Zentimeter)
hübsch verpackt im
Organzasäckchen
️ Wichtiger Hinweis:
Dieses Projekt ist nicht für Anfänger geeignet.
Exakter Zuschnitt und die Einhaltung der 0,75 cm-Nahtzugabe sind
entscheidend. Mit soliden Grundkenntnissen gelingt der Block jedoch flüssig und
macht viel Freude.
Schwierigkeitsgrad: 3 von 5 Sternen.
Größe: ca. 50 × 50 cm
Preis: 27,90 € (zzgl. Porto)
nur wenige Restkits verfügbar – wenn weg,
dann weg!
Vielleicht kennt ihr diesen Mittermeier-Moment: Ein Zuschauer ruft ihm zu "Sei lustig!" Und genau so fühlt es sich gerade an. Erwartung, Druck, zu wenig Zeit und ich merke: Ich bin abschaltungsreif. Urlaubsreif wäre das elegantere Wort, aber ganz ehrlich – eine Woche nix tun wär auch schon ein Traum. Immerhin: Urlaub ist in Sicht. Der erste seit... keine Ahnung. Vier oder fünf Jahren? Wer zählt da noch.
Sei lustig. Mach was. Bring was. Wann kommt wieder was?
Und dann auch noch: Samstag und Sonntag sind meine Hauptarbeitstage – weil dann viel mehr Leute online sind.
Neulich hab ich ein Video auf YouTube hochgeladen. Nicht perfekt produziert, ohne perfekter Musik, ohne Ausleuchtung deluxe, und nein das ist kein Dialekt sondern österreichisches Deutsch, denn Deutsch ist eine perizentrale Sprache und wir sagen nicht zum Ei ein AAAAAIIII ... das wäre bei uns ein Faultier. Bei uns ist es ein Ei. Ich liebe übrigens die regionalen Aussprachen in Deutschland - ich könnte stundenlang Sächsisch hören oder Schwäbisch, und Bayrisch ist ein milderes Tirolerisch ohne Kehllaute, hoch im Norden ist es überhaupt spannend in Deutschland, auch wenn Hochdeutsch gesprochen wird, man hört es durch - und so weiter. Mich stört nichts, absolut nichts an Aussprachen.
Im Video also einfach nur ich – mit Inhalt. Weil es genau darum geht. Es zeigt, wie man den Stoffverbrauch bei Hexagonquilts berechnet. Kein Handstand, kein Hund, nur Rechenhilfe.
Und das Ergebnis? 38 Aufrufe. Ich schreibe das wirklich schmunzelnd, versprochen! Hätte ich einen Handstand im Shop gemacht (ja, geht – Yoga sei Dank), wäre das Interesse definitiv größer gewesen.
Dasselbe Wochenende: Auf Instagram poste ich eine Bilderserie – mein Hund hält mich vom Nähen ab. 14.000 Aufrufe. Kein Witz. Wutschen und wedeln ist halt grade das Ding, soziale Medien bringen Zugriffe. Und klar, ich freu mich über jedes Like. Denn wer durch die Hundebilder stolpert, landet vielleicht auch bei meinen Stoffen, Ebooks und Co.
Aber manchmal fragt man sich schon: Wofür? Wenn jemand den Stoffverbrauch wissen will – für ein Muster, das nicht von mir ist, mit Stoff, der auch nicht bei mir gekauft wird. Und ich rechne trotzdem. Und der dann sagt ... ach nein, den nähe ich jetzt doch nicht. Und dann sieht man kurze Zeit später: es wird genäht, mit Stoff woanders gekauft. Derzeit ist Schulterzucken bei mir nicht so leicht, das Drübersteigen über das Gefühl nicht gebraucht sondern benutzt zu werden ist einfach ... Mist. Also, Video zum Hexagonberechnen für Jedermann, es geht wirklich ganz leicht, man muss nur wollen.
Ich schmunzle noch immer. Wirklich.
Aber vielleicht schaut sich das Video ja doch jemand an. Und denkt sich: Ach, das ist ja gar nicht so schwer.
Ich schmunzle noch immer - das hat derzeit 38 Aufrufe, das Interesse liegt unter Null.
Und das hier hat 14.000 Aufrufe. Da kann man wirklich nur lachen.
Am Samstag geht es los, der Housesitter ist organisiert, die Hunde dürfen zu Oma, und ich düse ab nach Verona. Endlich, Verona. Dazwischen zweimal Gardasee, einfach Luftholen und sicher nehme ich etwas zum Nähen mit, ganz ohne geht nicht. Und mein Skizzenbuch, das Kleine, damit ich beim Frühstück auch niemanden mit dem anderen Wälzer erschlage.
Ich bin reif - für die Insel. Wie einige auch wissen hatten wir einen Todesfall in der Kernfamilie vor zwei Monaten, das steckt man nicht einfach so weg und geht zur Tagesordnung über. Das mit dem Lustigsein war schlichtweg unmöglich, es hing bei mir alles durch. Die Gruppen, Newsletter, freie Muster, einfach alles. Es war ein langer Weg über mehrere Jahre, lustig war mir wirklich nicht zumute.
Was ich jetzt möchte ist ein Reset, einmal zurücksetzen, und dann frisch wieder drauf los. Die Stoffe für die Adventskalender liegen schon auf Lager und zum Zuschnitt bereit, alles was wir an Papiermaterial brauchen ist bestellt (die Säckchen, die Kartons in der richtigen Größe, die Etiketten usw.)
Und jetzt -- ganz klassisch, am Blog, wünsche ich euch allen eine angenehme Woche! Ohne mich ... ich wutsche und wedle wahrscheinlich irgendwo bei Instagram herum, ich kann keine Emails lesen, ich kann keine Pakete versenden, und die Welt wird sich weiter drehen. Da bin ich echt zuversichtlich!
König Krümel I. hat abgedankt und pflegt jetzt im Spa-Teich die Frösche zu ärgern. Neu übernommen hat Gräfin Schräge Naht!
Unser neuer Kreativpack ist wieder ein "hässliches Entlein", König Krümel (Serie J) war schnell ausverkauft, jetzt ist es Kreativpack K, neuer Inhalt.
Vollständiger Titel: Ihre Fadigkeit Gräfin Schräge Naht, Hüterin der schiefen Linien und unkonventionellen Stoffschätze
Herkunft: Entstanden aus einem unerklärlichen Lagerplatzwechsel, einer viel zu mutigen Farbkombination und einem Hauch textiler Eigenwilligkeit.
Besondere Merkmale: trägt Tiara, auch wenn niemand fragt, stolze Trägerin schräger Webkanten, neigt zu extravaganten Auftritten in sonst ruhigen Quilts, liebt Chaos mit Stil
Charakter: Stoffe? Ja, jederzeit, aber bitte mit Haltung.
Elegant, eigensinnig, nicht immer vorhersehbar aber garantiert inspirierend. Sie betritt das Quiltzimmer nicht sie erscheint.
Wappenspruch: „Wer sagt denn, dass es gerade sein muss?“