Tag 13 Adventskalender - das Gewinnspiel!

 Wie angekündigt gibt es FÜR DIE ADVENTSKALENDERQUILTER (und wirklich nur für die Kunden mit einem unserer heurigen Adventskalender) ein Gewinnspiel.

Die berühmte einsamte Insel, aber wir limitieren die Insel auf sechs Monate also keine Entscheidung für die Ewigkeit,  und jetzt die zwei Fragen: welches Quiltbuch würdet Ihr mitnehmen und welchen Quilt oder welches Quiltmuster würdet Ihr dort nähen wollen? Die Chancen auf einen Gewinne erhöhen sich nicht (lässt der Juniorchef ausrichten, auf alle Fälle) wenn Ihr eines unserer Muster benennt, sondern ehrliche Antworten zählen.

Die Antwort an bestellung@countryrose.at - Betreff Gewinnspiel (dann können wir das sehr gut filtern) und es gilt bis zum 23.12. - am Heiligen Abend wird verlost.

Was gibt es zu gewinnen? Drei wirklich tolle Stoffpakete. Es wird gelost, wieder mit Zahlengenerator über Excel, das hat sich sehr bewährt.

Also wir drücken die Daumen!

Eure Country Rosen Roswitha und Marco 



Tag 12 - die Vorschau auf das kommende Jahr

 Miss Dotty war - unerwartet und ungeplant - ein Riesenerfolg. So viele Quilts, so viele Quilter*innen, eigentlich war der Plan, dass man losnähen kann mit Schablonen die man gerade zur Hand hat, mit Stoffen die auch gerade vorrätig sind, und der Plan ist wirklich aufgegangen.

Jetzt kam der Druck für nächstes Jahr - Fortsetzung hieß es! Nach über 20 Jahren Mustern und Entwürfen zieht man jetzt auch nicht flott ein Projekt aus dem Hut, vor allem nach der Miniumfrage. Es sollte wieder für Handnäher sein, aber vielleicht auch ab und zu mal Maschinennähen möglich sein. Es sollte wieder kein Riese werden, und auch Teile davon schon ein fertiges Projekt sein (das hatte bei Miss Dotty viele zum Nähen bewegt, man konnte einfach aufhören und sagen ... FERTIG!, egal in welcher Runde).

Aber schon wieder nur Hexagone? Das war ein glattes Nein.

Somit ist der Quilt jetzt nach einem guten Monat Kopfzerbrechen und Nadelschwingen beim Testen von Dies und Das soweit gediehen, dass ich ihn ankündigen kann.

Es sind wieder 12 Monate, die Blöcke sind keine Blöcke sondern Quilts. Also jeder Block kann ein eigenständiger Quilt sein. Die Techniken sind unterschiedlich, aber vorwiegend für Handnäher entworfen. Man kann die Blöcke/Quilts auch mehrfach nähen wenn einem ein Monat nicht zusagt. Es sind 9 für das Top, dann kommt Monat 10 mit zwei Rändern, Monat 11 mit zwei Rändern, und Monat 12 für die Ausarbeitung. Die quadratischen Blöcke/Quilts sind 30 cm groß, die rechteckigen 30 x 40 cm. Die Mitte 40 x 40cm. 

Beim Namen diskutieren wir noch - also der folgt noch. Erscheinen wird der neue BOM entweder immer am 15. oder am 20., auch da sind wir uns noch nicht einig. Die Country Rosen sind mehrstimmig, ich habe auch nur eine Stimme :) 


Weniger kann ich nicht zeigen - das ist schon wenig genug :) Es ist wie es ist, sobald man den fertigen Quilt/Muster zeigt, schreckt das die meisten Quilter*innen ab. In Häppchen wurde sogar die "LIEBE" genäht und einige andere Quilts, hätte ich die Quilts auch nur stückweise vorher gezeigt wären so viele wunderbare Stücke gar nicht erst entstanden.
Das war also Tag 12, die Enthüllung des neuen Jahres, das uns hoffnungsfroh ein wunderbarer Begleiter sein wird.

Eure Roswitha
... und die diskussionsfreudigen Country Rosen, ich sag´s Euch, leicht hat man es nicht beim Konzept eines neuen Projekts, da hat jeder seine eigene Meinung. Nur beim Design, da darf ich alleine werken.




Tag 11 Adventskalender - ein praktischer Tag

 Heute war Zubehörtag im Adventskalender, für die Maschinennäher die zweite Generation des Clover Falzbeils, mittlerweile schon in der verbesserten Version (ich komme auch mit der ersten Generation klar, aber man kann alles noch ein wenig neu gestalten) und für die Hand und die H*M Quilter gab es Macronen.

Ernsthaft. Macronen. Nicht hineinbeissen! :)

Süß, gell? Erstens, magnetisch, aber zweitens viel wichtiger - sie schärfen die Nadeln. Ich dachte beim ersten Test vor längerer Zeit, vor der Markteinführung ... naja, das wird so sein wie die roten Tomatenpolster mit den Erdbeeranhängern ... nix da!
Die können wirklich etwas.
Ich baue sicher keine Macrone auseinander, aber es ist eine Art Gel mit einigen härteren Fasern zwischen den bunten Teilen. Besonders beim Handnähen mit Papierschablonen kratzen wir öfter am Papier als uns lieb ist mit der Nadel. Man spürt den Unterschied deutlich zwischen einer frisch macronisierten Nadel und einer, die man schon länger benutzt. Es flutscht wieder!
Die Macrone kann sicher keine großen Scharten ausbessern oder uralte Nadeln wieder verjüngen, aber die Lebensdauer der Nadel (getestet) wesentlich verlängern. 


 Von Clover gibt es ein kleines Video dazu - und dass es auch noch einen Magneten dabei hat, das habe ich erst bemerkt als meine Schere daran regelrecht kleben blieb. Nettes Detail.
Zugegeben, günstig ist die kleine Macrone nicht - EUR 13,45
Wir haben sie jetzt auch im Webshop, falls jemand noch eine zweite oder dritte ..... man weiß ja nie :)

Wir hoffen, Ihr habt mit den Zubehörteilen noch viel Freude!
Eure Roswitha und die Country Rosen (die sich echt bemüht haben, die Menge für den Adventskalender aufzutreiben :) )


Tag 10 Adventskalender - eine Menge Tipps

Unlängst habe ich von Alex Anderson gehört, so lange kann man nicht quilten als dass man nicht immer etwas Neues lernt, und auch Altes und Bewährtes wieder hervorholt.

Beim Maschinennähen ist es natürlich vor allem einmal die Maschine selbst. Eine frische Nadel bei einem neuen Projekt sollte selbstverständlich sein, ein guter Faden der möglichst abriebfrei ist (wir empfehlen immer Gütermann, die 800 Meter Spulen), denn wer möchte in seiner Maschine schon den Baumwollflusen hinterherjagen. Vermischt mit Öl (und da Achtung - einige Maschinen vertragen kein Öl, wer eine Nähmaschine übertragen kauft ohne Gebrauchsanweisung, der bildet sich bitte im Internet) gibt das ganz gewaltige, fett Knödel.

Putzen ist das A und O beim Maschinennähen. Dazu dann das passende Füßchen, oder Notizen falls sich die Nadeleinstellung verändern lässt, all das ist für passionierte Maschinnäher sowieso normal. Wer allerdings selten näht scheitert oft an Mustern, nicht weil das Muster das Problem wäre sondern die Grundschritte einfach vergessen wurden.

Reisst der Faden, dann versucht die Spule anders einzusetzen. Meist ist nicht die Nadel schuld, sondern die Position der Spule. Man kann sie andersrum abrollen lassen, man kann sie kippen, viele Maschinen haben viele verschiedene Möglichkeiten die Obergarnspule einzusetzen. 
Ganz einfach herzustellen aber ganz böse Folgen kann es haben, wenn das Licht nicht passt. Viele von uns haben zusätzlich zum Nählicht der Nähmaschine auch noch eine gewaltige Ladung Kunstlicht hinter der Maschine. Schattenwerfer machen krumme und schiefe Nähte, man lenkt ins Blinde hinein. 


Es gibt so viele verschiedene Füßchen bei jeder Nähmaschine meist als Standardausstattung. Warum nicht ausprobieren was vielleicht unüblich ist? Ich habe z.B. einen Teflonfuß, den liebe ich. Nicht weil ich die Fläche wirklich brauche, sondern er lässt mir so viel Blickfeld frei, hat für die Nadel mehr als genug Platz wenn ich die Nadelposition verstelle usw., ich kenne Quilter*innen, die nähen mit einem Reissverschlussfuß. Warum nicht? Quiltpolizei? Die pfeift sich um keine Füßchen. 

Aufbewahrung von Garnen - 

Das ist doch schick, oder? Finden die Garnhersteller auch, denn nach einiger Zeit sind die Fäden ausgetrocknet, verblichen, und lassen sich mit dem Fingernagel vom Kern kratzen. Einige von euch werden schon in den Internetgruppen die eine oder andere Beschwerde gelesen haben, wenn Garn sich regelrecht auflöst. Ihr wisst ja auch nicht, wie alt das Garn war als ihr es gekauft habt. Man kann diese Mengen an Baumwollgarn nicht verbrauchen, die gehören weggepackt. In Kunstoffboxen, in Holzboxen, weg vom Sonnenlicht, geschützt vor allen Einflüssen die ihnen schaden. Natürlich ist das hübsch, das funktioniert mit Polyestergarnen, Rayon etc, die bringt so leicht nichts um.
Aber Baumwolle und auch Seide, die mögen das überhaupt nicht.

Ich habe hier im Quiltshop einen Tick, den jeder kennt der mal (sehr unbeliebte Arbeit übrigens -- dabei kann man da so herrlich nachdenken) nachgebunkert hat in die zahlreichen Garnständer. Wenn noch eine oder mehrere Spulen in dem Fach sind, heraus damit. Neue Garne hinein, die Garne die vorher schon da waren nach vorne. Wie im Supermarkt - die ältere Ware immer nach vorne. Was bei unserem Garnverbrauch im Quiltshop nicht der Fall sein kann, aber steckt man ständig die neuen Garne vorne weg, irgendwann einmal ....? Nicht bei uns. 

"Ich weiß nicht wo das Loch herkommt!" ...
ich schon. 
Man fragt dann nach der Art der Nadeln, dann kommen die Sicherheitsnadeln von Uroma "die doch noch ganz passabel wären" usw., alte bzw. viel benutzte Nadeln stumpfen ab, statt sich zwischen den Fäden der Stoffe durchzuschlängeln reißen sie die Fäden dann ab, dann entstehen Löcher oder ziehen lange Fäden. Ich habe schon Quilts gesehen, die ernsthaft mit verrosteten Nadeln geheftet waren.
Sparen ist ganz gut und nett, aber hat seine Grenzen - ab und zu mal wieder neue Stecknadeln zu kaufen fällt nicht unter Luxus. 

Und der letzte Tipp für heute, der Handnäher und Maschinennäher gleichermaßen trifft - das Aufbrauchen von Restfäden oder alten Fäden.
Zuerst testen, ob sie nicht abfärben. Ein Heftfaden bleibt gerne irgendwo im Top, dann blitzt plötzlich ein pinkfarbener Fleck nach der ersten Wäsche aus dem weißen Stoff. Wo kommt das her?
Der Heftfaden war es.
Wie testet man Fäden? Ein Stück Faden, ca. 20 cm, in Wasser einweichen. Zwischen zwei weiße Stück Stoff legen, solche Restchen hat man bald irgendwie, und dann überbügeln. Stoff ansehen - sind da Flecken, dann Adieu Garn, du darfst wieder ins Eck und auf deinen Einsatz warten.


Und das ist jetzt wirklich allen Handnähern, die z.B. Hexagone oder alles, wo Heftfäden in den Teilen bleiben, ans Herz gelegt. Nehmt weissen Heftfaden, es lohnt sich. Man weiß überhaupt nicht, was man sich an Ärger erspart wenn man beim Heftfaden acht gibt, sich in kein Farbabenteuer zu begeben.

Bis morgen!
Eure Roswitha  









Tag 9 - ein wenig Spaß muss sein! Quilt oder Kilt oder Kwilt ....?

 Mittlerweile haben es die meisten Menschen in meiner Umgebung geschafft, aus dem Kilt einen Quilt in der Aussprache zu fabrizieren.

Anfangs war es eher so: "Wie schafft man es in Niederösterreich ein Kiltstudio zu eröffnen? Können wir Sie dazu interviewen?" ... KWILT ... QUILT .... DECKE .... kein Röckchen. "Ach so, na dann, Bettdecken halt, das ist dann nicht interessant für uns". 

Es bleibt aber bei vielen einfach ein Kilt, da kann man machen was man will.

Dazu passt großartig Kilted Yoga - definitiv keine Quilter, die beiden Yoginis. Und spassig obendrein. 


Dann durfte ich  mich im Laufe der Jahre auch aufklären lassen, was ein Quilt ist. Also ein richtiger Quilt, das ist "das da" - ein Paneel. Ach so. Ja dann. Und was ist das dann da bei mir im Shop an der Wand? Keine Quilts?`-- Nein, das sind keine Quilts. Das sind zusammengenähte Stoffe.

Mein Erstaunen über meine Fähigkeit, trotz meiner wirklich sehr humorvollen und zeitweise etwas überschäumenden Art, da meine Gesichtszüge unter Kontrolle zu behalten war bemerkenswert. Ich hatte meine eigene Bewunderung. Also, zusammengestückelte Stoffe, aha. 

Manchmal ist einem nicht so zum Lachen, aber auch das kommt vor im Leben eines Quiltshopbesitzers. Der Dutch Treat Quilt, den viele von Euch kennen, wurde zum Schuheputzen verwendet. Seither hängen im Quiltshop keine Quilts mehr in irgendeiner Höhe, wo man etwas anfangen kann damit. Außer Grapschweite. Es war ein männlicher Begleiter, der seine Frau ständig zur Minna gemacht hat, sie könnte dieses oder jenes nicht nähen. Könnt Ihr Euch vorstellen, dass so etwas öfter vorkommt, dass männliche Begleiter ihre Frauen runterputzen weil sie dies oder das nicht nähen können? Seither hängen im Shop, für die Öffentlichkeit, nur die Quilts die nennen wir es "nähbar für Alle" sind. Aber keine Schauobjekte, die bleiben in unseren Wohnräumen.

Aber bleiben wir lieber bei lustigen Dingen - "Ich möchte so einen Kilt machen" .. also Quilt. Nein KILT .. doch Quilt war dann bald klar. "Aber ich will ihn nicht nähen". Hm. Kleben? Nein. Wie was wo dann? Kaufen? Nein - Selbermachen. Da stößt man dann an seine Grenzen. 

Quilten macht süchtig, damit beschäftigt sich das echt nicht ernst gemeinte Video -- "Hi I am Jack, and I am a secret quilter!"

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Immer gut für einen Lacher ist "You can quilt that out" -- alles verschwindet irgendwann beim Quilten, oder auch nicht :) 

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Und der beste Lacher zum Schluss - was macht man wenn die Dresden Plate Blöcke einfach nicht flach liegen bleiben?
Dann macht man das ... 

Ich wünsche Euch einen spassigen Abend, man muss nicht immer alles tierisch ernst nehmen, gerade jetzt brauchen wir oft einen Lacher so nötig wie frische Luft!
Bis morgen
Eure Country Rosen 





Tag 8 Adventskalender - mit ein wenig Hilfe geht alles besser

 Der Tag für die Maschinennäher ist glaube ich selbsterklärend, da wird schon eifrig genäht und auch bei der Hand- und Hand- und Maschinenvariante wird die Nadel geschwungen.

Bei mir war der Block einigermaßen mühsam, dafür war ich beim Nähen nie allein. Wieso auch immer, Frau Ursula, auch Uschi die Kampfkatze, eigentlich sollte sie Leyla heissen was sich aber so nicht durchgesetzt hatte, war ständig bei Fuß. Bei Nadel. Zu Hilfe. Wobei auch immer, es war schon irritierend.


Es ist ein einfacher Block, so denkt man, alles schön beschriftet, und dann fehlten die Teile. Nur kurz, wirklich kurz, am Weg zur Kaffeemaschine. Wieder zurück ...?? Weg.

Man merke: weisse Papierteile auf einer weissen Langhaarkatze zu finden ist etwas tricky. Das fröhliche "Such die Schablonen" Spiel" hatte begonnen. 

Was dann in einer ziemlich spontanen "ich-kleb-dich-lieber-gleich-fest-Aktion" seine Fortsetzung fand. Man merke, kleine Teile (bester Tipp des Tages) nicht mehr aus den Augen lassen. Es muss nicht die Katze sein, es kann auch der Wind sein, einmal gelüftet, geniest, was auch immer. Übrigens musste ich dann später aus dem Block ein kleines Dreieck wieder herausholen, weil mir schlussendlich doch eine Schablone abhanden gekommen war. Wie gut, bei dickerem Papier, dass man sie mehrfach verwenden kann. 

Es sieht so harmlos aus - das ist sie nicht!

Kurz bevor sie mit dem bis dahin fertigen Teil einfach abzischte. So etwas ist mir noch nie passiert, sie war weg damit. Absichtlich.
Der Block ist wieder eingefangen und natürlich mittlerweile längst fertig, es war einer der einfachsten Blöcke wenn man ihn nähen hätte können. Aber definitiv der Block, bei dem ich am hartnäckigsten hinterher war -- Uschi ja auch.
Ich wünsche Euch einen schönen Restfeiertag, wer einen hat. Die Konstruktion des Blocks ist ersichtlich, den kann man auch mit der Maschine nähen wer Lust hat (Connectorecken ansetzen, dann klappt das auch mit den kleinen Dreiecken).

Eure Roswitha
.... und Uschi, die Kampfmaschine



Tag 7 - Heute gehen wir fremd!

 Man kann nicht alles neu erfinden und was gut ist, soll auch Anerkennung haben.

Heute gibt es Youtube Tutorials mit den beliebtesten Videoanleitungen, die schnell und einfach nachzuarbeiten sind. (auf die Bilder klicken, dann geht es auch schon los)

Wir starten mit den einfachen Tannenbaumsets --- 


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Wir tüdeln doch alle so gerne herum und falten Stoff und nähen dann wieder ein Stück und falten wieder herum, das geht mit den Ornamenten sehr gut die sich auch super als Geschenkanhänger eignen. 

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Noch ein paar Streifen übrig? Dann geht sich garantiert noch die eine oder andere hübsche Verpackung für Geschenke aus. 

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Mein absoluter Favorit dieses Jahr, ein unglaublich gelungenes Tutorial (nicht SO quiltig, aber immerhin wird mit Stoff bzw. Stoffartigem hantiert -- die Sockengnome 


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Nett, einfach, schnell .... stellt Eure Kaffee- oder Teebecher auf Tannenbäume!
Ein neues Tutorial, gerade erst gepostet. 

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Von da aus gibt es noch massig Tutorials und Videos, da kann man ganz leicht die Zeit vergessen und von einem zum anderen Thema hüpfen.
Viel Spaß!

Eure Country Rosen 









Tag 6 - Nähen oder Sammeln?

 Heute gibt es Buchtipps und zwar Bücher, die man nicht jeden Tag sieht, nicht so populäre Bücher wie die Quiltliteratur, welche die meisten von uns in ihren Bücherschränken aufbewahren.

Zuerst ein Buch mit Quilts, für Kleinblockfans, die stretchen möchten. Die Blöcke sind nicht quadratisch, sondern rechteckig.

Anfangs sieht es etwas wunderlich aus, bei den in den Vorschauen geposteten Quilts gewöhnt man sich daran. Warum nicht? Es muss nicht immer ein Quadrat sein, besonders wenn man es wirklich absichtlich so anlegt. Unabsichtlich schaffen wir das schon eher. 

The 4"x 5" Quilt Block Anthology


Zuwachs, den meine eigene Quiltbibliothek auch erhalten hat, sind zwei Bücher der gleichen Autorin.
Bei beiden Büchern geht es um das Quilten mit dem Walking Foot, dem Obertransport. Ich hatte es einmal online durchgeblättert und dann gedacht, da sind wirklich Dinge dabei die ich noch nicht kenne? Also wurde der erste Band gekauft, dann auch gleich der zweite. Wer weiß, wie lange die Bücher immer im Handel sind und diese hier wollte ich unbedingt klassisch auf Papier besitzen.
Einfach auf das Bild klicken, dann sieht man die Vorschau.

Und das zweite Buch - wirklich erstaunlich, wie simpel es ist, wie man die Abstände des eigenen Obertransports bestimmt, welchen Einfluss das auf das Quiltmuster hat, wie man zu grandiosen Ergebnissen kommt. Und das alles mit ein wenig Zeit (die gibt es nicht dazu - das ist das einzige Problem bei der Literatur)


In eine ganz andere Richtung, ins freie Sticken, Applizieren und textile Gestaltung geht das Buch von Jan Dowson, das 2021 erschienen ist. 

Hier gibt es nicht nur Blicke ins Buch sondern auch eine Leseprobe.

Ein ganz besonderes Buch ist diese Augenweide, ein 2021 erschienenes Highlight in einer Verbindung zwischen Quilts, Applikation und freiem Sticken.
Auch hier gibt es Leseproben und allein der Anblick ist ein echter Genuss.

Heute ist im Adventskalender wieder Nähzeit, oder auch Sammelzeit, 
wir lesen uns morgen wieder!

Eure Roswitha  


Tag 5 - der Tag der Tipps

 Heute gibt es im Adventskalender für alle drei Varianten verschiedene Inhalte in den Tütchen, allesamt nützlich natürlich.

Und hier ein nützlicher Tipp zum gestrigen Handnähblock, nochmal genauer gezeigt wie man sich das Leben einfacher macht.

Jeder findet sein System, meines ist die Reihenfolge der Zahlen. 1+2 ergeben schon einen Teil der zuerst vernäht wird, 3+4 den nächsten usw., dann die Zwischenteile 9, 10, 11 und 12

Die Eckteile bleiben wieder am Stück, 13+14+15, 16+17+18 usw.

Wichtig ist die Zahlen gerade, wie auf liniertem Papier, aufzuschreiben. Und keine Frixionstifte o.ä. zu verwenden, man kann schon einmal einen Teil überbügeln und dann, schwupps, ist alles am Papier weg.

An den Außenkanten des Blocks gibt es bei mir immer ein X, das habe ich schon erklärt warum.

Und warum die Sorgfalt mit den Teilen? Erstens, es geht unglaublich schnell und macht keine Mühe sie zu kennzeichnen. Zweitens, man schneidet die Teile aus und obwohl man so darauf achtet sind es bei kleinen Blöcken die ganz kleinen Unterschiede, wo es dann hakt (hier zum Beispiel die kleinen Mittelreiecke - sie sind nämlich nicht seitengleich). 

Je kleiner der Block, desto sorgsamer die Anfertigung der Einzelteile. Und zum Dritten - ich lege meist die Blöcke weg, hole sie wieder hervor, und bin dann ratlos. Was gehört wohin? Wo ist meine Vorlage? Ich bin chaotisch, umso mehr System muss ich in die Vorbereitung stecken, die paar Sekunden tun nicht weg und ich kann dann von der Rückseite her jeden Block perfekt wieder zusammensetzen.


Heute gibt es, so ganz nebenbei, eine Schneeflocke.
Applizieren, Sticken, Quilten ...
(jpg - abspeichern, in Word einsetzen und vergrößern oder verkleinern nach Lust und Laune) 


Tag 4 - und wozu eine Weihnachtskarte gut sein kann außer für Wünsche

 Schon Weihnachtspost bekommen? Falls nicht muss die Karte von Ostern herhalten. Deswegen sollten Postkarten nie aus unserem Leben verschwinden, denn kein Email hilft einem dabei das Papier zum Foundation Paper Piecing umzufalten. 

Der einfachste Trick, schon von der Grand Dame des Paper Piecens, Carol Doak, vor Jahrzehnten publik gemacht. Eine Postkarte. Bevor man anfängt zu nähen faltet man alle Nählinien einmal über die Postkarte, streift mit dem Fingernagel oder einem Falzbeil darüber und schon ist es perfekt zum Paper Piecen.

Warum - da gibt es mehrere Gründe. Einer davon ist, dass sich der Stoff so leichter platzieren lässt, wenn man das Papier genau an der richtigen Stelle ohne Aufwand wegklappen kann. Man kann dann auch durch das Nähgut hindurchsehen (gegen Lichtquelle oder Fenster halten) und sieht, ob der zu benähende Teil auch wirklich von Stoff bedeckt ist. Und man nicht genäht hat, und dann fehlt ein Zipfel.

Ein weiterer Grund ist, dass der Wille des Papiers gebrochen ist. Was für eine dramatische Vorstellung, nichts anderes als: es lässt sich bei weitem leichter ausreissen hinterher. Dann hat man die Falzung und die Naht (beim Paperpiecing nimmt man eine kleinere Nahteinstellung, kleinere Stiche), das Papier ist also gefaltet und perforiert und lässt sich wirklich sehr leicht entfernen. 


Wer Lust hat - die ersten 5 Einsender (Email an bestellung@countryrose.at) - können den Paper Piecing Kurs als pdf Datei per Email gratis erhalten, als kleiner Gewinn während des Adventkalenders zwischendurch. 
(das ist aber noch nicht unser angekündigtes Gewinnspiel)


Wir wünschen Euch ein angenehmes und nähfreudiges Wochenende!
Eure Country Rosen 






Tag 3 - was wartet im Tütchen?

 Es sind nochmal zwei Stoffe, produziert in Japan, von STOF Denmark. Sie passen zu Tütchen No. 1, deswegen auch der kleine Spoiler, wer will kann auch warten was noch kommt.

Mehr taucht nicht mehr auf, diese vier Stoffe sind jetzt auch im Webshop erhältlich aber nur mehr in kleineren Mengen. Und nur die Auberginefarbe.

Was habe ich mir für das Tütchen heute überlegt - falls man den Tischläufer vom ersten Tütchen genäht hat, oder einen ähnlichen (den wir in der Facebookgruppe schon gesehen haben, sieht toll aus, Stoff mit Rand ohne Beistoff dazu), dann wäre jetzt vielleicht der Zeitpunkt für einen Tischuntersetzer. 

23 x 39 cm fertige Größe - Zuschnitt sind Streifenteile mit 14.5 x 6 cm (bereits inkl. NZ von 0,75 cm)

Warum so einfach? Man kann so viel daraus nähen das komplizierter ist, von Dreiecken über Sterne usw., man kann aber auch heute Abend einfach nur sitzen und nähen. Und etwas Fertiges in der Hand halten.

Ausfertigen mit Verstürzen, wer Lust hat kann auch aus den Stoffen von Tüte 1 (falls da etwas noch übrig wäre) Seitenstreifen ansetzen und ein XL Kissen nähen. Also viel größer, als unser Tischset/Untersetzer/Mini-Tabletopper jetzt wäre. 





Es muss nicht immer ein dramatisch schwieriges Teil sein, wir haben in dem Adventskalender insgesamt mehr als genug zu nähen. Wer mag, der kann es auch ein wenig einfacher haben. Und die Stoffe sprechen sowieso für sich, allein der Griff des Streifenstoffs war sogar für uns beim Zuschnitt ein Erlebnis. 

Eure Roswitha 

Country Rose Quilts - Roswithas Quiltshop 

Was erwartet uns am Tag 2?

 Bei Tag 2 beginnt etwas, das komplett neu ist in unserer bereits, wie ich wirklich dankbar und sehr froh erwähnen darf, langjährigen Adventskalendertradition.

Die Grundidee war, man braucht gerade jetzt etwas zu tun. Und es sollte etwas sein, das jahreszeitlos ist, also nicht nur den Winter betrifft. Und man sollte sich aussuchen können ob man nur ein Stückchen anfertigt, oder alle Tage, oder sammelt, oder ... was auch immer. Variabel muss es sein.

Herausgekommen sind zwei Projekte, komplett unterschiedlich wie sie für Hand- oder Maschinennäher nur sein können. Und keine Sorge, der Warenwert des Adventskalenders hat dabei nicht gelitten oder ist geschmälert worden, sondern aufgewertet. Es ist so viel heuer wieder in den Tütchen, wir haben ja noch einige Tage vor uns, die Muster sind eher als Zusatz zu sehen.

Zuerst die Maschinennäher - es gibt wie heute schon im Tütchen mit der Grundanleitung stand - 12 Blöcke mit 30 cm Größe. Damit passen sie sowohl zu unseren Newsletterblöcken, oder mit einem Rand angesetzt genau richtig für ein Kissen, oder man näht alle 12 oder auch mehr (sie machen schwer süchtig - ich kann Euch das von Quiltmum berichten, da fingen sogar die Augen an zu glänzen obwohl sie schon abgebrüht ist was neue Muster betrifft).

Verbindendes Element sind die Randstoffe - das sind zwei verschiedene, alles in Grauschattierungen bei Euch gezeichnet damit Ihr Euch auf keinen Farbton bereits bei der Anleitung festlegen müsst. Die Anleitung ist bereits gespiegelt - ist auch alles vermerkt im Text. Und der Hinweis, vor dem Nähen die Teile zu markieren, damit es dann keine Hoppalas gibt. Sie nähen sich rasend schnell, ich habe die Blöcke so gezeichnet, dass es wirklich Achtel sind und keine zusätzlichen Unterteilungen. Ihr näht also 2 x 4 gleiche Teile und das war es auch schon. Jeden zweiten Tag.

Was für beide Varianten gleich ist, das ist das Stoffstückchen. Und Klammer braucht doch jeder :) Die Stoffserie ist ebenfalls in Japan gedruckt und alle Designs und Farben sind im Shop erhältlich und lagernd. Man sammelt sie, man baut sie zu kleineren Projekten zusammen, oder für die Handquilter - man näht Reverse Applique Blöcke oder appliziert etwas darauf. Wir haben herumgespielt (wir haben überall zuviel zugeschnitten, das ist logisch und ganz normal, und dann ging die Spielerei mit den Stoffen an, wir sind eben auch nur Quilter).

Und jetzt die Handnäher -- dazu wird es des öfteren Tipps und kleine Bilderkurse geben. 

Bei Block 1 - bei mir sind es Grautöne, ich habe ein Fat Quarter Paket geschnappt das ich schon längst verwenden wollte - ist es einfach. Zuerst die Mitte, wichtig ist die Teile gut zu nummerieren und nach dem Lavendelfeld oder anderen meiner Quilts wisst Ihr schon wie das geht. Falls nicht, jeder Teil bekommt eine Nummer. Mit oder gegen den Uhrzeigersinn, einen Buchstaben für die Farbe und ein X wenn einer oder mehrerer Seitenränder Richtung Blockrand zeigt, der bleibt nämlich offen.


Da es bei mir meistens Frühstücksnähen ist - also nur-Kaffee-nähen, sieht das dann so aus. Die Mitte ist fertig, und die Seitenteile liegen noch unbezogen herum. Nicht ungezogen, sondern unbezogen, meist nicht auseinanderzuhalten weil sie ständig herumflattern.
Zuerst die Mitte, dann die Ränder.
Und weil ich mich von den in Japan hergestellten Stoffen schlecht trennen konnte werden das auch gleich meine Sashings.

Wie man sieht sind auch die Sashings von Hand angenäht, da lasse ich meist ein Stückchen vorne weg stehen und schneide den Block dann mit dem Rollschneider und Lineal zurecht.
Es ist aber wesentlich einfacher Zwischenstreifen anzunähen oder überhaupt die Blöcke zu einem Top zu vernähen, wenn man die Außenränder der Blöcke (mit einem X bei mir gekennzeichnet am oberen Bild) ungeheftet lässt. Sie bleiben offen liegen, mit einer etwas größeren Nahtzugabe. Sehr komfortabel bei der späteren Ausfertigung.
Den Block bügeln, dann zuschneiden auf die richtige Nahtzugabe, anschließend Sashings, Ränder, was auch immer rundherum oder dran, das ist auch mit der Maschine möglich.

In diesem Adventkalender gibt es, wer mag, kein Herumsitzen. Heuer kann genäht werden, oder auch nicht. So viele hatten gemeint .... was mache ich nur mit all den schönen Stoffen? Schnappt ein paar aus Eurer Sammlung, ohne viel zu überlegen, und los geht´s. Ob alle, ob einer, ob in Serie, ganz egal. Jeder wie er will.

Bis morgen - da kommt ein neues Tütchen!
Eure Roswitha 

Tütchen geöffnet? Der 1. Dezember ist da!

 Wie angekündigt wird dieser Adventskalender etwas üppiger verlaufen als nur Tütchen zu öffnen, Oh und Ah zu sagen (hoffnungsfroh) und es beiseite zu legen.

Obwohl heute ein OH schon angebracht ist. In Japan hergestellt, Design aus Dänemark, das sind echte Schätzchen.

Und was jetzt? Jeder wie er mag, abwarten ob noch etwas Passendes dazukommt (Achtung Spoiler ... zu spät, schon gelesen :) ) oder losnähen.

Es gibt eine Tütchen mit der Variante Smaragdgrün (gleiches Design) oder Auberginerot, je nachdem welchen Adventkalender (Hand, Maschine, H+M) man erhalten hat.


Weil Rot so schön zum Blog passt verwende ich jetzt diese Farbe. Hier wäre es ein Tischläufer, dazu den großgemusterten Stoff auf ca. 50 x 15 cm zuschneiden. Mit einem Basic (beige, creme, was auch immer passend zur Hand, man braucht nur wenig Stoff dazu) mit einem Rand von 3.5 cm Zuschnitt umranden (Nahtzugabe 0,75 cm - fertig im Quilt dann 2 cm Rand)

Und jetzt kommt der zweite Stoff ins Spiel, der ist kleiner gemustert. Dafür aus dem Stück drei gleich breite Streifen (anzunehmen 5 cm - aber messt bitte nach, sonst nehmt 4.5 cm) zuschneiden. Ein Streifen oben, einer unten, und aus dem dritten Streifen dann die Seitenteile herstellen. Mit dem Basic dann in der gleichen Größe vier Quadrate zuschneiden, Binding rundherum (oder verstürzen).

Und das kann man aus einer Tüte machen - oder man wartet noch!

Der Tischläufer wäre jetzt so wie hier angegeben 63 x 26 cm groß. Kleines Tütchen, großer Inhalt.

Bis morgen, dann kommt etwas ganz anderes - aber auch da: es wird genäht!

Eure Roswitha und die Country Rosen, voll in Weihnachtsstimmung 

Country Rose Quilts - Roswithas Quiltshop